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Wirtschaft Zulieferer MEG Mechanik stellt Insolvenzantrag

| Autor: Jens Scheiner

Der Zulieferer und Hersteller für Batterieladetechnik MEG Mechanik hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind zwei Standorte in Deutschland.

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Der Südthüringer Zulieferer MEG Mechanik hat am 03. Juli 2020 einen Insolvenzantrag gestellt.
Der Südthüringer Zulieferer MEG Mechanik hat am 03. Juli 2020 einen Insolvenzantrag gestellt.
(Bild: MEG Mechanik)

MEG Mechanik hat am 03. Juli 2020 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Meiningen gestellt. Dieser war eigenen Angaben zufolge wegen Umsatzrückgängen und erhöhter Ineffizienz infolge der Covid-19-Pandemie notwendig geworden. Der Zulieferer und Hersteller für Batterieladetechnik soll nun unter dem Schutz des Insolvenzverfahrens saniert werden. Die Löhne und Gehälter der rund 150 Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Kai Dellit, der als ein mögliches Sanierungsszenario ein sogenanntes Insolvenzplanverfahrens in Betracht ziehe – eine Art Vergleich mit den Gläubigern. Die Insolvenzantragstellung bleibe ohne Einfluss auf das Tagesgeschäft, der Geschäftsbetrieb laufe uneingeschränkt weiter, heißt es aus dem Unternehmen.

Über MEG Mechanik

Die MEG Mechanik entwickelt und fertigt an ihren zwei Thüringer Standorten in Gießübel und Auengrund (Brattendorf) Systeme für Batterieladetechnik und Schweißkonstruktionen. Sie hat zudem eine hohe Kompetenz in der Metallbearbeitung. Zu den Kunden gehören u. a. nationale und internationale Unternehmen aus dem Schienenfahrzeugbau, dem Bahnnebengewerbe, dem Fahrzeugbau, zudem Hersteller von Flurförderfahrzeugen und Bodenreinigungsgeräten.

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 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE