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Die Chronik des Opel Kadett E
1984: Am 22. September feiert der Kadett E seine Markteinführung bei den deutschen Opel-Händler als drei- und fünftürige Schräghecklimousine und als drei- und fünftüriger Caravan. Sportliches Spitzenmodell ist der dreitürige GSI. In Großbritannien läuft die Produktion des baugleichen Vauxhall Astra an, die Stufenheckversion nennt sich Belmont (ab 1985)
1985: Ab Mai als 1.8i mit geregeltem Drei-Wege-Katalysator lieferbar. Der GSI ist jetzt auch als Fünftürer bestellbar. Im Spätsommer folgen die viertürige Stufenhecklimousine und der Lieferwagen Combo. Auf der Frankfurter IAA debütiert der Prototyp eines künftigen Kadett Cabriolets. In Großbritannien läuft der Combo als Bedford Astravan vom Band. Der Kadett gewinnt den Medienpreis „Auto des Jahres“
1986: Ab Januar mit 1,3-Liter-i-Motor mit Katalysator bestellbar, im August folgen die 1,6-Liter- und 2,0-Liter-Motoren mit Einspritzung und Katalysatortechnik. Bei Daewoo in Korea läuft die Produktion einer Lizenzausgabe an, die offiziell ab 1995 auch nach Deutschland exportiert werden darf
1987: Im Mai Serienstart für das bei Bertone gebaute Cabriolet als GL, zunächst mit 1,6-Liter-Maschine und als GSI mit 2,0-Liter-Motor. Vorstellung der neue Spitzenversion Kadett GSI mit 2,0-Liter-16V-Motor und 150 PS Leistung
1988: Ab September für Exportversionen 1,5-Liter-Turbodiesel. Daewoo in Korea baut den Pontiac LeMans für Nordamerika und Neuseeland (bis 1993)
1989: Im Januar ersetzt der 1,7-Liter-Diesel den 1,6-Liter-Selbstzünder. Im Februar Facelift mit Modifikationen an Front, Heck und Interieur. ABS optional bestellbar, bei Kadett CS und GSI serienmäßig. Im April entfallen in Deutschland alle Motoren ohne Katalysator. Im Oktober ersetzt das 1,4-Liter-i-Triebwerk den 1,3-Liter-i-Benziner. Am 23. Oktober läuft in Bochum ein Caravan Club 1.6i als zehn millionster Kadett überhaupt vom Band. Der aktuelle Kadett E ist überdies seit einigen Wochen das meistgebaute Kadett- und Opel-Modell aller Zeiten. In Brasilien laufen die Kadett-E-Ableger Chevrolet Kadett und Chevrolet Ipanema (Caravan) an
1990: Im August erneute Modellpflege an Front und Interieur
1991: Im Juli endet in Deutschland die Produktion des Kadett. Nachfolger wird der Astra. Das Kadett Cabrio bleibt im Angebot, wird aber nur noch als Opel Cabrio beworben
1993: Im Juni läuft bei Bertone die Fertigung des Cabriolets aus. Damit ist die Kadett-Tradition noch nicht ganz am Ende, denn in Südafrika läuft der Astra F unter dem Namen Opel Kadett. Die Gesamt-Produktionszahl des Opel Kadett E beträgt 3.779.289 Einheiten. Mit 143.745 produzierten Einheiten übertrifft der Combo sogar die Absatzzahlen seines wichtigsten Rivalen VW Caddy. 58.572 Opel Kadett Cabriolets wurden gebaut, 685.171 Caravan und 742.634 Stufenheck-Limousinen
1998: Produktionsende in Brasilien für die dortigen Chevrolet-Derivate
2008: Die Produktion des Uz-DaewooAvto Nexia beginnt in Usbekistan und einige Zeit später auch in Indien
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