Produktion

5G: Warten auf das schnelle Netz

| Autor / Redakteur: Hartmut Hammer / Maximiliane Reichhardt

Bosch will mit 5G-„Campusnetzen“ seine Werke voll digitalisieren.
Bosch will mit 5G-„Campusnetzen“ seine Werke voll digitalisieren. (Bild: Bosch)

Die Smartphone-Nutzer warten sehnsüchtig auf 5G – und Industrieunternehmen. Sie versprechen sich von dem schnellen und flexiblen Mobilfunkstandard einiges für ihre Produktion – erste Einblicke in Pläne und Anwendungen.

Wenn die 5G-Funklizenzen wie geplant im Frühjahr 2019 in einem Bieterverfahren versteigert werden, dürften im Jahr 2020 erste 5G-Applikationen für Industriekunden verfügbar sein und 2022 dann für Privatkunden. Dann sollen Informationen zehnmal so schnell wie mit dem aktuellen LTE-Standard unterwegs sein, mit Bandbreiten von bis zu zehn Gbit pro Sekunde und einer Latenz von nur noch einer Millisekunde. Darüber hinaus soll 5G höchste Verfügbarkeit bieten sowie die Anbindung von Tausenden von Maschinen und Sensoren in einer Funkzelle und virtuelle Teilnetze mit angepassten Leistungsparametern ermöglichen.

Diese technischen Eigenschaften machen nicht nur Gamern oder den Protagonisten des autonomen Fahrens den Mund wässrig. Auch das produzierende Gewerbe sieht in 5G großes Potenzial, die eigene Fertigung aus dem analogen in das volldigitale Zeitalter zu transformieren. Denn der Entwurf der Bundesnetzagentur für die Frequenzvergabe sieht erstmals die Vergabe eines Teils des Frequenzspektrums – das Band zwischen 3,7 und 3,8 Gigahertz – explizit für regionale und lokale Anwendungen vor. Industrieunternehmen könnten damit separate „Campus-Netzwerke“ aufbauen.

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