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Wirtschaft

Absatz: BMW verliert gegenüber Mercedes – Audi im Sinkflug

| Autor/ Redakteur: Andreas Wehner / Sven Prawitz

Der BMW-Konzern hat seine Verkäufe im Oktober auf einen neuen Rekordwert für diesen Monat gesteigert. Die Kernmarke BMW wuchs zwar um 1,6 Prozent, blieb damit jedoch hinter dem Konkurrenten Mercedes-Benz zurück, der deutlich stärker zulegte.

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Wachstumstreiber im Oktober 2018: Der Absatz des BMW X3 stieg um 150 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Wachstumstreiber im Oktober 2018: Der Absatz des BMW X3 stieg um 150 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
(Bild: BMW)

Der BMW-Konzern hat im Oktober 1,7 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Wie das Unternehmen mitteilte, lieferten die Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im vergangenen Monat insgesamt etwas mehr als 200.000 Fahrzeuge aus und erreichten damit einen neuen Oktober-Rekord. In den ersten zehn Monaten des Jahres betrug der Zuwachs mit rund zwei Millionen Auslieferungen 1,3 Prozent.

Die Kernmarke BMW legte im Oktober um 1,6 Prozent auf knapp über 171.000 Einheiten zu. Damit verloren die Münchner gegenüber dem Konkurrenten Mercedes-Benz wieder etwas an Boden. Die Stuttgarter hatten im Oktober ihre Auslieferungen um 3,9 Prozent auf 190.021 Einheiten gesteigert. Der dritte deutsche Premiumhersteller Audi hingegen hat immer noch stark mit der WLTP-Umstellung zu kämpfen und musste mit 117.600 Einheiten im Oktober ein Absatzminus von fast 26 Prozent hinnehmen.

Erfolgsmodelle BMW X3 und Mini Countryman

Ein signifikanter Wachstumstreiber war für BMW im Oktober der X3, dessen Auslieferungen um 150 Prozent zulegten. Das Fahrzeug wird seit Kurzem neben China und den USA auch in Südafrika produziert. Im bisherigen Gesamtjahr liegen die Verkäufe der Marke BMW mit 1,74 Millionen Einheiten um 1,8 Prozent im Plus.

Der Mini-Absatz stieg im Oktober um 2,1 Prozent auf 29.418 Fahrzeuge. Größter Wachstumstreiber war dabei der Countryman, der um 13,8 Prozent zulegte und mit 8.536 Einheiten für fast 30 Prozent der Mini-Verkäufe verantwortlich ist. Nach zehn Monaten liegen die Auslieferungen bei Mini mit 295.354 Einheiten um 1,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Deutliches Absatzplus in Deutschland

Betrachtet man die Absatzregionen, so fällt vor allem der deutliche Zuwachs auf dem deutschen Markt ins Auge. Hier stiegen die Verkäufe konzernweit um 23,9 Prozent. Europaweit legte der Absatz der BMW Group um 2,6 Prozent zu. In Asien stiegen die Auslieferungen um 2,4 Prozent. In Amerika hingegen musste der Autobauer im Oktober ein Minus von 1,6 Prozent hinnehmen.

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Über den Autor

Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«