Lebenszyklusanalyse ADAC: CO2-Bilanz von E-Autos ist nach 60.000 Kilometern besser als bei Verbrennern

Aktualisiert am 16.01.2023 Quelle: sp-x

Beim Bau von E-Autos wird mehr CO2 freigesetzt als bei der Produktion von Verbrenner-Pkws. Diesen Nachteil gleichen sie laut einer Analyse des ADAC allerdings relativ zügig aus.

Die CO2-Bilanz von E-Autos ist besser als die von Benzinern – zumindest nach einigen tausend Kilometern.
Die CO2-Bilanz von E-Autos ist besser als die von Benzinern – zumindest nach einigen tausend Kilometern.
(Bild: Opel)

Das E-Auto hat nach 45.000 bis 60.000 Kilometern einen Klima-Vorteil gegenüber dem Verbrenner. Das hat der ADAC bei einer Lebenszyklusanalyse auf Basis des deutschen Strommixes von 2022 bis 2037 berechnet. Demnach sind die höheren Treibhausgas-Emissionen aus der Produktion je nach Fahrweise in rund drei bis fünf Jahren ausgeglichen. Basis für die Analyse war ein Kompaktwagen mit einer jährlichen Laufleistung von 16.000 Kilometern.

Die durchschnittliche Jahresfahrleistung lag 2021 in Deutschland bei rund 13.200 Kilometern. Nutzt der Fahrer regenerative erzeugten Strom, sei der CO2-Rucksack nach circa 25.000 bis 30.000 Kilometern abgebaut.

Brennstoffzellenautos schneiden gut ab

Ähnlich gut wie ein mit Ökostrom betriebenes E-Auto schneidet die Brennstoffzelle ab – wenn der Wasserstoff mit regenerativer Energie hergestellt wird. Mit Wasserstoff aus Erdgas ist die CO2-Bilanz ab 60.000 km (ggü. Benzin E10) bzw. 105.000 km (ggü. Diesel) besser.

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