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Liqui Moly Additiv für Dieselpartikelfilter

| Redakteur: Thomas Günnel

Bislang waren Dieselpartikelfilter anfällig gegen Verstopfung, wenn die Fahrzeuge nur im Kurzstreckenverkehr bewegt wurden. Ein neues Additiv des Zulieferers Liqui Moly soll das nun verhindern.

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Produkte wie das neue Additiv entwickeln und testen Liqui Moly und Méguin in eigenen Labors.
Produkte wie das neue Additiv entwickeln und testen Liqui Moly und Méguin in eigenen Labors.
( Liqui Moly)

Partikelfilter halten Ruß in den Abgasen zurück. In festgelegten Intervallen setzt bei einer bestimmten Abgastemperatur die Regeneration ein: Dann verbrennen die Rußpartikel im Filter und er bleibt durchlässig. Wer aber vorwiegend auf kurzen Strecken oder im Stadtverkehr fährt, erreicht die dafür nötige Abgastemperatur häufig nicht – in der Folge verstopfen die Filter.

Wie wirkt das Additiv?

Liqui Moly hat nun nach eigenen Angaben ein Additiv entwickelt, das diesem Szenario vorbeugen soll. Alle 2.000 Kilometer wird das Additiv unmittelbar vor dem Betanken zugegeben. Die Stoffe im Kraftstoffzusatz senken dabei die so genannte Abbrenntemperatur der Rußpartikel. Diese liegt normalerweise zwischen 600 ºC und 640 ºC. Das Additiv senkt diese Temperatur auf rund 300 ºC, so dass die Partikel schon bei geringerer Abgastemperatur verbrennen können.

Das Additiv ist für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter geeignet, sofern diese nicht bereits über ein elektronisch gesteuertes Additiv-Tanksystem zur Filter-Regeneration verfügen, wie beispielsweise Citroën und Peugeot.

Über Liqui Moly

Die Gruppe der in Ulm und Saarlouis beheimateten Unternehmen bietet ein Produktsortiment an Motorenölen, Additiven, Pflegeprodukten und chemisch-technischen Produkten für den Automotive-Bereich. Dabei entwickeln und testen Liqui Moly und Méguin in eigenen Labors, produzieren in Deutschland und vermarkten alle Produkte selbst.

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