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Elektromobilität

Akasol erhält Großauftrag für Batteriesysteme

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Akasol will seine bestehende Zusammenarbeit mit einem schwedischem Bus- und Lkw-Hersteller ausweiten. Das Unternehmen habe den Folgeauftrag zur Lieferung von Batteriesystemen der nächsten Generation bis Ende 2023 erhalten.

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Blick in die Produktion von Serien-Batteriesysteme am Akasol-Standort in Langen.
Blick in die Produktion von Serien-Batteriesysteme am Akasol-Standort in Langen.
( Bild: Akasol )

Der Batteriesystemhersteller Akasol hat seinen Rahmenvertrag zur Belieferung eines schwedischen Nutzfahrzeugherstellers erweitert. Konkret geht es dabei um Hochleistungs-Batteriesysteme für elektrische Busse und Lkws. Das Unternehmen will bis Ende 2023 Lithium-Ionen-Batteriesysteme der zweiten Generation vom Standort Langen und vom geplanten neuen Standort in den USA liefern.

Mit der zweiten Generation soll der Kunde ab 2020 Hochleistungs-Batteriesysteme für Busse und Trucks erhalten, die im identischen Bauraum und bei vergleichbarem Gewicht 30 Prozent mehr Energiedichte und somit mehr Reichweite ermöglichen. Darüber hinaus seien die Batteriesysteme schnellladefähig.

„Die Luftqualität wird sich merklich verbessern“

„Ein positiver Effekt der Zusammenarbeit ist die massive Minderung des CO2-Ausstoßes durch die Elektrifizierung tausender Nutzfahrzeuge und Busse. Allein durch diesen Auftrag können die CO2-Emissionen um 50 Prozent und damit um circa 300.000 Tonnen pro Jahr auf Basis des aktuellen Strommix gemindert werden. Die Luftqualität in den Städten, die diese elektrischen Fahrzeuge einsetzen, wird sich merklich verbessern", kommentiert Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender bei Akasol, den neuen Rahmenvertrag.

Über Akasol

Akasol ist ein deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge,sowie für Schiffe und Boote. Mit fast 30 Jahren Erfahrung sieht sich Akasol als Pionier in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für kommerzielle Anwendungen. Zu den aktuellen Abnehmern der Systeme zählen laut Unternehmen Kunden wie Daimler, ein skandinavischer Bus- und Lkw-Hersteller, Alstom, Bombardier und Rolls-Royce PowerSystems (MTU Friedrichshafen).

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