Anlagenbauer Stiwa „Bei Industrie 4.0 geht es nicht darum, Software schreiben zu können“

Von Sven Prawitz

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Stiwa entwickelt und produziert seit 50 Jahren Fertigungsanlagen. Seit 30 Jahren mit eigener Softwaresparte. Geschäftsführer Peter Sticht ist vom Mehrwert der Digitalisierung überzeugt.

„Wenn ein Geschäftsführer die Analysesoftware auf seinem Smartphone hat und erklären kann, wie seine Anlagen funktionieren, ist das ein Musterbeispiel“, sagt Peter Sticht, geschäftsführender Gesellschafter von Stiwa.
„Wenn ein Geschäftsführer die Analysesoftware auf seinem Smartphone hat und erklären kann, wie seine Anlagen funktionieren, ist das ein Musterbeispiel“, sagt Peter Sticht, geschäftsführender Gesellschafter von Stiwa.
(Bild: Stiwa Group/Atzlinger)

Der österreichische Maschinen- und Anlagenbauer konnte dieses Jahr zwei Jubiläen feiern: Das Unternehmen wurde vor 50 Jahren gegründet, und der Geschäftsbereich Software ist vor 30 Jahren entstanden. Seit mehr als zehn Jahren führt Peter Sticht die Stiwa-Gruppe. Er ist der Sohn des Firmengründers Walter Sticht.

Die Gruppe ist auch ein Fertigungsbetrieb. Die Auftragsfertigung bildet den dritten Geschäftsbereich „Manufacturing“. Die Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr (Juli 2021 bis Juni 2022) einen Umsatz von 330 Millionen Euro erzielt.