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Genf

Artega - Der Zulieferer-Sportwagen

| Redakteur: Jens Meiners

Hinter dem Leichtbau-Coupé Artega steckt der finanzstarke Automobilzulieferer Paragon. Außerdem sind unter anderem Bosch, Hella, Michelin, Bilstein und Recaro an dem Projekt beteiligt.

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Neue Sportwagenprojekte gibt es viele - gerade auf dem Genfer Salon. Viele davon heben niemals ab. Beim Artega ist das anders. Hinter dem Leichtbau-Coupé steckt der finanzstarke Automobilzulieferer Paragon. Außerdem sind unter anderem Bosch, Hella, Michelin, Bilstein und Recaro an dem Projekt beteiligt. Motor und Getriebe kommen von Volkswagen.Beim Artega hat man weder Kosten noch Mühen gescheut. Für die Formgebung wurde der frühere Aston Martin-Chefdesigner Henrik Fisker engagiert, der heute mit Mercedes- und BMW-Umbauten sowie einem Hybrid-Prototypen namens Karma von sich reden macht. Beraten wird Artega vom früheren BMW-Manager Karl-Heinz Kalbfell, der zwischenzeitlich die Marken Rolls-Royce, Alfa Romeo und Maserati geführt hat.

„shift-by-wire“

Der 3,6-Liter-V(R)-6-Motor und das Doppelkupplungsgetriebe kommen von Volkswagen. Außerdem sind unter anderem Bosch, Hella, Michelin, Bilstein und Recaro an dem Projekt beteiligt. Der Artega soll die Kompetenz von Paragon aufzeigen. So verfügt er über mehrere hauseigene Entwicklungen, unter anderem die Instrumentierung, Sensortasten, Navigation und ein elektrisches Gangwahlsystem („shift-by-wire“).

Aluminium-Blechschale

DIe Struktur besteht aus einer Aluminium-Blechschale mit Gitterrohrrahmen vorne und hinten. Die Karosserie ist aus einem zukunftsweisenden Kohlefaser-Verbundmaterial hergestellt. So liegt das Leergewicht bei nur rund 1.100 Kilogramm.

Mit 300 PS Leistung zielt der kompakte Artega auf Porsche Cayman und Audi TT. Der Grundpreis von rund 75.000 Euro liegt allerdings deutlich höher. Zur Markteinführung im Juni 2008 wird es eine auf 99 Einheiten limitierte Serie namens „Intro 2008“ geben. Es gibt sie nur in vanillegelb und tiefseeblau, der Preis liegt 5.000 Euro höher als beim Basismodell.

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