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Audi E-Tron 50 quattro: Für den Umweltbonus

| Autor/ Redakteur: Günter Weigel/SP-X / Jens Scheiner

Wenn ein E-Auto netto mehr als 60.000 Euro kostet, gibt es keine Umweltprämie. Das schloss den Audi E-Tron bislang aus. Jetzt haben die Ingolstädter nachgelegt und offerieren eine preislich passende Version – allerdings mit einem Nachteil.

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Der neue Audi E-Tron 50 quattro kostet unter 70.000 Euro und erfüllt somit die Voraussetzungen für die E-Autoprämie.
Der neue Audi E-Tron 50 quattro kostet unter 70.000 Euro und erfüllt somit die Voraussetzungen für die E-Autoprämie.
(Bild: Audi)

Damit auch der Audi E-Tron von der E-Autoprämie profitieren kann, erweitern die Ingolstädter das Modellangebot ihres elektrischen SUVs nach unten. Der E-Tron 50 quattro verfügt über zwei E-Motoren mit zusammen 230 kW/320 PS und eine Batterie mit 71 kWh. Der normale E-Tron hat 265 kW/360 PS und eine Batterie mit 95 kWh Inhalt. Vornehmlich der Verzicht auf Batteriekapazität senkt den Preis. Der Audi E-Tron 50 soll unter 70.000 Euro brutto kosten und erfüllt damit die Voraussetzungen für die sogenannte Umweltprämie. Der Verkauf startet im vierten Quartal dieses Jahres, erste Auslieferungen erfolgen im Frühjahr 2020.

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100 Kilometer weniger Reichweite

Audi gibt für den E-Tron 50 eine Reichweite im WLTP-Zyklus von über 300 Kilometern an. Knapp 100 weniger als beim größeren Bruder. Die beiden E-Motoren sorgen für einen Allradantrieb. In der Regel wird allerdings die Hinterachse angetrieben, nur bei Bedarf schaltet sich der Motor für die Vorderachse zu.

An Hochleistungsladesäulen mit Gleichstrom kann der E-Tron mit 120 Kilowatt Leistung laden. Dann dauert es eine halbe Stunde, um die Batterie fast komplett zu füllen. An einer Wechselstrom-Wallbox mit elf kW dauert es dagegen sieben Stunden. Audi stattet den Stromer serienmäßig mit einem mobilen Ladesystem aus. Damit lässt sich die Batterie zu Hause an einer 400-Volt-Industriesteckdose mit einer Leistung von bis zu elf kW füllen. Optional gibt es nach dem Verkaufsstart auch ein 22-kW-Ladegerät im Fahrzeug, um Strom an AC-Säulen aufzunehmen. Mit dem ebenfalls optionalen Ladesystem Connect lässt sich der Ladevorgang per App steuern. Damit kann man beispielsweise kostengünstigen Nachtstrom wählen oder eine eigene Photovoltaikanlage als Stromquelle aktivieren.

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