Produktion Audi beginnt Produktion des Q8 E-Tron in Brüssel

Von Thomas Günnel

Audi hat im Werk in Brüssel die Produktion des Q8 E-Tron aufgenommen. In Deutschland soll es das neue Topmodell der elektrischen SUVs ab Ende Februar 2023 geben.

Audi hat am 14. Dezember die Produktion des Q8 E-Tron in Brüssel begonnen.
Audi hat am 14. Dezember die Produktion des Q8 E-Tron in Brüssel begonnen.
(Bild: AUDI AG)

Audi hat im Werk in Brüssel am 14. Dezember mit der Produktion des Q8 E-Tron begonnen. Das neue Topmodell der elektrischen SUVs schafft laut Hersteller als SUV bis zu 582 Kilometer rein elektrisch, als Sportback bis zu 600 Kilometer; gemessen nach WLTP. Die Reichweite der S-Modelle liegt bei bis zu 494 km für das SUV und bis zu 513 km für den Sportback. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 210 km/h abgeregelt.

Der Q8 E-Tron kommt laut Audi bei Käufern in Europa und den USA als zertifiziertes, bilanziell CO2-neutrales Auto an. Der belgische Standort ist seit dem Produktionsstart des E-Tron „die weltweit erste zertifizierte CO2-neutrale Großserienfertigung im Premiumsegment“, teilte ein Pressesprecher des Autoherstellers mit.

Auf dem Markt ab 2023

Die Markteinführung plant Audi in Deutschland und den wichtigsten europäischen Märkten für Ende Februar 2023. In den USA soll das Modell Ende April auf den Markt kommen. SQ8 E-Tron und SQ8 Sportback E-Tron soll es ab Ende Mai in Europa geben. Der Grundpreis für den Q8 E-Tron liegt in Deutschland bei 74.400 Euro.

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Grünstrom in der Produktion

Seit 2012 fertigt der Standort mit grünem Strom. Das Werk hat dafür unter anderem mit 107.000 Quadratmetern eine der größten Photovoltaikanlagen der Region auf dem Werkgelände installiert. Die Anlage erzeugt jährlich rund 9.000 Megawattstunden Strom aus nachhaltiger Energie. Die Lieferunternehmen der Batteriezellen sind ebenfalls verpflichtet, bei der Herstellung ausschließlich Energie aus erneuerbaren Quellen einzusetzen.

Die Elektroantriebe zur Produktion gelangen nicht mehr per Lkw aus dem ungarischen Györ nach Brüssel, sondern mit „grünen“ Güterzügen.Seit Mai 2022 nutzt Audi diesen Transportweg und hat so nach eigenen Angaben auf der etwa 1.300 Kilometer langen Strecke jährlich rund 2.600 Tonnen CO2 einspart. Ab dem Jahr 2025 sollen alle Werke des Autoherstellers CO2-neutral produzieren.

„Brüssel hat wertvolle Pionierarbeit geleistet. Wir lernen aus den Erfahrungen mit rund 160.000 weltweit ausgelieferten Fahrzeugen. Diese Erfahrungen fließen im nächsten Schritt in den Hochlauf der Batteriefertigung in Ingolstadt ein“, kommentierte Produktionsvorstand Gerd Walker den Produktionsanlauf. Die Batteriemontage in Brüssel sieht Audi als zukunftsweisend für den gesamten Konzern.

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