Autonomes Fahren

Audi RS7 Concept: Pilotiert zur Bestzeit

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Besser als ein geübter Fahrer?

Auf Knopfdruck geht es los: Der auf Grenzbereich abonnierte RS7 startet mit voller Last und findet die nötigen Bremspunkte ohne Probleme. Beflissen lenkt, beschleunigt und verzögert die 412 kW/560 PS-Fuhre und macht manchem geübten Fahrer etwas vor. Derartig präzise kann selbst ein Profi-Fahrer die Ideallinie nicht treffen, versichert Bergmiller. Weitere Orientierungshilfe kommt in Form von GPS-Daten – sicher ist sicher. Natürlich bleibt der linke Platz während unserer Testrunde nicht leer. Bergmiller sitzt am Steuer und kann den schnellen Prototypen wieder übernehmen, falls die Elektronik einmal versagen sollte. Was passiert eigentlich, wenn der Allradler in eine Ölspur rast? Der Autopilot fange den Wagen genauso virtuos wieder ein, wie es auch ein erfahrener Profi könnte, beteuert Bergmiller.

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Einige Anwendungen bereits in Serie

Die Demo mit der automatisierten Rennstrecken-Runde ist natürlich ein Gag, aber sie demonstriert ein Stück aus dem bereits jetzt machbaren Portfolio des autonomen Fahrens und soll den Entwicklern dabei helfen, Funktionen wie automatisches Ausweichen in die Serie zu bringen. Bis die ersten Systeme tatsächlich in den Preislisten auftauchen, dürften noch einige Jahre ins Land gehen. Im niedrigen Geschwindigkeitsbereich laufen allerdings schon Applikationen in der Serie – ein Stauassistent hält beispielsweise die Mercedes S-Klasse bis 30 km/h in der Spur.

Auch einige aktuelle Audi-Modelle erkennen Spuren und halten den Wagen per aktiver Lenkung in der Bahn. Der Radartempomat bremst herunter bis zum Stillstand, und sofern das Auto nicht länger als 15 Sekunden gestanden hat, fährt es selbsttätig wieder an. Den Stauassistent à la Benz will Audi bald nachliefern und wird dem Fahrer dann in einem Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 60 km/h unter die Arme greifen.

Herausforderung Zebrastreifen

Natürlich ist es spannend zu spekulieren, ob die Autos irgendwann völlig autonom durch den Stadtverkehr rollen. Ampeln sind unproblematisch, diese könnten einfach ein Signal an den Bordrechner senden. Das größte Problem dürften belebte Zebrastreifen darstellen. Wie soll das Auto erkennen, ob eine Person die Straßenseite wirklich wechselt oder doch nur am Rand herumsteht? Darauf weiß auch Thomas Müller, Projektleiter Assistenzsysteme, noch keine Antwort. In 20 Jahren wissen wir mehr.

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