Additive Fertigung „Austausch ist ausdrücklich erwünscht“

Autor / Redakteur: Tina Rumpelt / Thomas Günnel

Von Arbeit im stillen Kämmerlein hält Daniel Schäfer nichts. Der Bereichsleiter im neuen BMW-Campus für Additive Manufacturing sieht im Austausch mit Partnern eine Chance, den 3-D-Druck schneller zu industrialisieren.

Daniel Schäfer ist Bereichsleiter Produktionsintegration und Pilotwerk im neuen BMW-Campus für die additive Fertigung.
Daniel Schäfer ist Bereichsleiter Produktionsintegration und Pilotwerk im neuen BMW-Campus für die additive Fertigung.
(Bild: Tom Kirkpatrick/BMW)

Herr Schäfer, was sind momentan die Treiber bei der additiven Fertigung in der Entwicklung?

Zeit und Kosten. Mit 3-D-Druck-Technologien als werkzeuglosem Verfahren können wir vor allem im Prototyping Bauteile sehr schnell und günstig bereitstellen. Auch können wir zu kleinen Kosten Dinge experimentell erforschen. Einen weiteren Treiber sehen wir in der sehr flexiblen Bauteilgestaltung, die uns die additive Fertigung ermöglicht.