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Bericht: VW-Ford-Allianz plant weiteres E-Modell

| Autor: Svenja Gelowicz

Die Kooperation von Volkswagen und Ford geht einen Schritt weiter. Laut einem Bericht stecken die Partner bereits in Verhandlungen für ein zweites Modell auf der MEB-Plattform.

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VW hat den ID 3 in Frankfurt auf der IAA präsentiert. Der Stromer basiert auf der E-Plattform MEB.
VW hat den ID 3 in Frankfurt auf der IAA präsentiert. Der Stromer basiert auf der E-Plattform MEB.
(Bild: Svenja Gelowicz/Automobil Industrie)

Im Juli haben die Autokonzerne VW und Ford die Details ihrer großen Zusammenarbeit verkündet. Unter anderem hilft VW dem US-Autohersteller bei der Elektromobilität, die Amerikaner wollen Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf Volkswagens E-Auto-Plattform MEB produzieren. Der kriselnden Europa-Tochter fehlt ein solcher Baukasten. Nun gehen die Partner in Sachen Elektrifizierung gemeinsam einen Schritt weiter: Laut einem Bericht von „Handelsblatt“ soll es in Europa ein zweites E-Auto von Ford auf der VW-Plattform geben.

VW-Chef Diess: „Befinden uns in Gesprächen“

Ford-Europa-Chef Stuart Rowley sagte gegenüber dem Blatt: „Ja, wir sprechen darüber“. Es sei wirtschaftlich nicht sinnvoll, nur ein einziges Auto auf MEB-Basis zu bauen. Die VW-Ford-Kooperation sei eine „strategische Allianz“, die langfristig angelegt sei – weshalb in den nächsten Jahren weitere Modelle hinzukommen könnten. VW-Chef Herbert Diess wiederum sagte laut „Handelsblatt“ gegenüber der VW-Mitarbeiterzeitung: „Wir befinden uns derzeit in Gesprächen über einen komplett neuen Liefervertrag für ein zweites Fahrzeug“.

An welchem Standort Ford dieses zweite Modell produzieren könnte, verriet der Europa-Chef von Ford allerdings nicht. Die Fertigung soll im Jahr 2023 starten.

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