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Zulieferer Bosch belebt Geschäft im Iran neu

Redakteur: Jens Scheiner

Nach dem Embargo wegen des Atomkonflikts im Jahre 2010, eröffnet die Bosch-Gruppe in der iranischen Hauptstadt Teheran nun eine neue Repräsentanz.

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Nach dem Embargo wegen des Atomkonflikts im Jahre 2010, eröffnet die Bosch-Gruppe in der iranischen Hauptstadt Teheran nun eine neue Repräsentanz.
Nach dem Embargo wegen des Atomkonflikts im Jahre 2010, eröffnet die Bosch-Gruppe in der iranischen Hauptstadt Teheran nun eine neue Repräsentanz.
(Foto: Bosch)

Bosch will nach eigenen Angaben im Iran mit allen Unternehmensbereichen aktiv sein und dort bis Ende dieses Jahres rund 50 Mitarbeiter zählen. Mit der Repräsentanz belebt das Unternehmen eine langjährige Verbindung zum Iran neu. Bereits 1924 begann der Zulieferer mit dem Verkauf erster Produkte in dem Land. „Wir freuen uns sehr, dass wir zurück im Iran sind. Wir erwarten 2016 ein Wachstum der iranischen Wirtschaft von knapp fünf Prozent. Auch mittelfristig ist die Entwicklung vielversprechend“, sagte Uwe Raschke, Bosch-Geschäftsführer verantwortlich für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika.

Mobilitätslösungen für Kraftfahrzeugmarkt

Wie der Zulieferer mitteilte wird Bosch im Iran mit seiner Palette an Produkten und Lösungen rund um den Bereich Mobility Solutions präsent sein. Das Unternehmen sieht im wachsenden Kraftfahrzeugmarkt viel Potenzial: In diesem Jahr wird dort voraussichtlich mehr als eine Million Fahrzeuge lokal produziert, rund neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Neben der Repräsentanz im Iran hat das Unternehmen kürzlich auch eine Vertretung in der zweitgrößten pakistanischen Stadt Lahore gegründet. Die Aktivitäten im Iran und Pakistan sowie in weiteren 14 Ländern im Mittleren Osten werden von der Regionalgesellschaft in der Türkei aus koordiniert. 2015 hat Bosch in der Region inklusive Türkei einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro erzielt (davon knapp 1,5 Milliarden Euro in der Türkei. Wie der Zulieferer mitteilte wurden dort innerhalb von zwei Jahren (2015 und 2016) rund eine halbe Milliarde Euro vor allem in den Ausbau der lokalen Produktion und Entwicklung investiert.

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