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Motorsport Engineering

Bugatti Centodieci: Hommage an den EB110

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Das kurze 90er-Jahre-Kapitel hat mit dem heutigen Bugatti-Besitzer VW eigentlich nichts zu tun. Dennoch erweisen die Wolfsburger dem einstigen Meisterstück EB110 jetzt die Ehre.

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Bugatti hat eine Variante des Chiron namens Centodieci vorgestellt, der als Hommage an den in den 90er-Jahren gebauten Neuzeit-Bugatti EB110 gedacht ist.
Bugatti hat eine Variante des Chiron namens Centodieci vorgestellt, der als Hommage an den in den 90er-Jahren gebauten Neuzeit-Bugatti EB110 gedacht ist.
(Bild: Bugatti)

Auf dem Concours d’Elegance am kalifornischen Pebble Beach (15. bis 18. August 2019) hat Bugatti eine Variante des Chiron namens Centodieci vorgestellt, der als Hommage an den in den 90er-Jahren gebauten Neuzeit-Bugatti EB110 gedacht ist.

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In 2,4 Sekunden auf Tempo 100

Das in Teilen neu gestaltete Blechkleid weist gleich mehrere Zitate auf, die an den EB110 erinnern. Typische Merkmale sind etwa die Querstreben im Kühlergrill, ein feststehender Heckflügel oder die runden Öffnungen am Ende der Seitenfenster. Als Antrieb fungiert eine Weiterentwicklung des W16-Motors mit acht Litern Hubraum und 1.176 kW/1.600 PS Leistung bei 7.000 Umdrehungen. Der Centodieci beschleunigt in 2,4 Sekunden auf 100 km/h, in 6,1 Sekunden auf 200 und erreicht die 300-km/h-Marke nach 13,1 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 380 km/h begrenzt.

Die auf zehn Fahrzeuge limitierte und im französischen Molsheim handgefertigte Kleinserie soll in zwei Jahren ausgeliefert werden. Sie sind zum Preis von acht Millionen Euro plus Mehrwertsteuer aber bereits alle verkauft.

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