Wasserstoff-Brennstoffzelle Bund gibt zehn Millionen Euro für Brennstoffzellen-Forschung in Chemnitz

Von Sven Prawitz

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Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördern die Brennstoffzellen-Technik. An der TU Chemnitz starten dafür zwei Projekte.

Zu Stacks geschichtete metallische Bipolarplatten bilden den Kern eines Brennstoffzellensystems.
Zu Stacks geschichtete metallische Bipolarplatten bilden den Kern eines Brennstoffzellensystems.
(Bild: Schaeffler )

Die TU Chemnitz erhält Fördermittel für zwei Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Wasserstoff-Brennstoffzelle. Zum einen geht es um Stack- und Systemkomponenten von PEM-Brennstoffzellen für Mobilitätsanwendungen (Projekt „HZwo: SuSyMobil“). Dabei soll die bestehende Forschungsplattform „Open Source Stack“ weiterentwickelt werden.

Am Projekt beteiligt sind neben der TU Chemnitz ESKA Automotive, die Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg, die TU Bergakademie Freiberg, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, WätaS Wärmetauscher Sachsen, Bernd Flach Präzisionstechnik sowie FES Fahrzeug-Entwicklung Sachsen.

Turbokompressor für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

Im zweiten Projekt („BZ_Turbolader“) geht es um einen Turbokompressor für Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Als Projektpartnerin ist die TU Chemnitz gemeinsam mit IHI Charging Systems International sowie Silver Atena beteiligt. Ziel ist es, einen Turbolader zu entwickeln und die Kosten eines Brennstoffzellen-Systems zu reduzieren.

Das Projekt „HZwo: SuSyMobil“ wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 3,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt.

Das Projekt „BZ_Turbolader“ wird im Rahmen des Förderprogramms Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien mit rund sieben Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Die Förderrichtlinie wird vom TÜV Rheinland koordiniert und umgesetzt.

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