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Automobilzulieferer Continental baut Werk für Radarsensoren

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Der Zulieferer investiert einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in seine neue Fertigung für Fahrerassistenzsysteme. Die Hannoveraner stecken große Hoffnungen in den Bereich.

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In Ingolstadt fertigt Continental bereits Radarsensoren. Nun kommt ein Standort im US-amerikanischen New Braunfels hinzu.
In Ingolstadt fertigt Continental bereits Radarsensoren. Nun kommt ein Standort im US-amerikanischen New Braunfels hinzu.
(Bild: Continental)

Continental verstärkt sich im Bereich Fahrerassistenzsysteme. Der Automobilzulieferer investiert in den kommenden drei Jahren 100 Millionen Euro in eine neue Produktion für Radarsensoren im texanischen New Braunfels. Mitte des laufenden Jahres soll der Bau starten. Bereits im nächsten Jahr wollen die Hannoveraner die Fertigung der Radarsensoren starten. Dabei entstehen laut einer Mitteilung 130 Jobs.

Continental rechnet sich große Wachstumschancen für Fahrerassistenzsysteme aus. „In den nächsten fünf Jahren planen wir weitere Investitionen im hohen dreistelligen Millionen-Eurobereich in den Bereichen assistiertes und automatisiertes Fahren“, sagt Frank Jourdan, im Vorstand von Continental zuständig für das Geschäftsfeld „Autonomous Mobility and Safety“. Die Umsätze in dem Geschäftsfeld hätten sich von 2015 bis 2019 mehr als verdoppelt.

Der US-amerikanische Standort wird der zweite: Bisher stellt der Zulieferer Radarsensoren in Seguin her, etwa 25 Kilometer von New Braunfels entfernt. Die Wahl für den Standort begründet Continental in einer Mitteilung mit der Kundennähe. Autohersteller in Nordamerika nutzten Contis Radarsensoren für Notbremsassistenten oder Tempomaten.

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