Suchen

Wirtschaft Continental gründet Joint Venture mit AFT Automotive

| Autor: Jens Scheiner

Continental und AFT Automotive gründen ein Joint Venture für Kupplungen aus Hochleistungskunststoffen. Diese werden vornehmlich in Hybrid- und Elektroautos eingesetzt.

Firmen zum Thema

Continental und AFT Automotive gründen ein Joint-Venture für Kupplungen aus Hochleistungskunststoffen.
Continental und AFT Automotive gründen ein Joint-Venture für Kupplungen aus Hochleistungskunststoffen.
(Bild: Continental)

Continental und AFT Automotive gründen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Kupplungen aus Hochleistungskunststoffen. Bis zum Jahr 2025 sollen eigenen Angaben zufolge mehr als 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Das neue Unternehmen soll „Joinplas“ („Join“ für Joint Venture und „plas“ für Plastics) heißen.

Wer die Geschäftsführung übernehmen wird, haben beide Zulieferer auf Nachfrage nicht mitgeteilt. Der Vollzug des Joint Ventures steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

Seit Ende 2016 entwickeln beide Unternehmen gemeinsam spezielle Verbindungselemente aus Kunststoff, die den Kühlkreislauf oder den Turbolader bzw. Ladeluftkühler mit Aggregaten im Motorraum verbinden. Nun sollen durch das paritätische Gemeinschaftsunternehmen Komponenten aus Hochleistungskunststoffen für das Thermomanagement von Elektroautos entwickelt werden.

Neue Werkstoffe im E-Auto

Entsprechend ändern sich die Anforderungen an die Leitungssysteme im Fahrzeug: Diese wurden bislang häufig aus Gummi oder Edelstahl produziert. In Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb kommen vermehrt technische Kunststoffe zum Einsatz. Diese sind dem Unternehmen zufolge leichter und verbessern gleichzeitig die Leistungsdichte.

Über AFT Automotive

AFT Automotive aus dem münsterländischen Greven wurde 2009 gegründet. Der Schwerpunkt des Systemlieferanten liegt auf der Entwicklung und Produktion von Funktionskomponenten wie Ventilen, Saugstrahlpumpen und Steuerungselementen sowie Leitungssystemen aus Hochleistungskunststoffen. Heute beschäftigt das Unternehmen 189 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland, Bosnien-Herzegowina und Serbien. 2018 wurde ein Umsatz von 53 Millionen Euro erzielt.

(ID:46798541)

Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE