Automatisiertes Fahren

Continental und Knorr-Bremse kooperieren

| Autor: Jens Scheiner

Continental und Knorr-Bremse verfolgen gemeinsam den Entwicklungsweg hin zu hochautomatisiert fahrenden Nutzfahrzeugen. Im Fokus der Partnerschaft steht zunächst das automatisierte Kolonnenfahren (Platooning).
Continental und Knorr-Bremse verfolgen gemeinsam den Entwicklungsweg hin zu hochautomatisiert fahrenden Nutzfahrzeugen. Im Fokus der Partnerschaft steht zunächst das automatisierte Kolonnenfahren (Platooning). (Bild: Continental/Knorr-Bremse)

Continental und Knorr-Bremse entwickeln künftig gemeinsam ein komplettes System für das hochautomatisierte Fahren bei Nutzfahrzeugen.

Die Automobilzulieferer Continental und Knorr-Bremse haben eine Partnerschaft zur Entwicklung eines kompletten Systems für das hochautomatisierte Fahren bei Nutzfahrzeugen beschlossen. Zu dem System zählen die Umfelderkennung, Fahrplanung und -entscheidung sowie die Steuerung der beteiligten Aktuatorsysteme wie Lenkung und Bremssystem im Fahrzeug und die Mensch-Maschine­Interaktion. Hierbei liefert Continental Sensoren, Umfeldmodell, zentrale Recheneinheit, Konnektivität und Mensch-Maschine-Interaktion. Knorr-Bremse steuert redundante Aktuatorsysteme für Bremse und Lenkung bei und übernimmt Verantwortung für die Gesamtsystemintegration.

Die Zusammenarbeit umfasst zunächst das automatisierte Kolonnenfahren (Platooning). In der weiteren Entwicklung folgt das automatisierte Fahren auf der Autobahn (sogenannter Highway Pilot).

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Platooning-Demonstrator wird Anfang 2019 präsentiert

Auf der IAA geben die Partner einen ersten Eindruck von den automatisierten Funktionen in der Fahrpraxis. Voraussichtlich Anfang 2019 soll dann der gemeinsame Platooning-Demonstrator vor ausgewählten Kunden vorgestellt werden. Innerhalb von drei bis vier Jahren könnten dann Platooning-Kolonnen im Serienbetrieb über ausgewählte Straßen fahren. Voraussetzung hierfür sind unter anderem gesetzliche Rahmenbedingungen wie etwa der Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen.

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