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Der Fahrzeuginnenraum wird zum Lebensraum

In heutigen Fahrzeugen wird das Interieurdesign weitgehend von der Aufgabe des Fahrens bestimmt. Das wird sich künftig wesentlich verändern. Die Automobilhersteller und Zulieferer experimentieren mit verschiedenen Lösungsansätzen, wie der Innenraum autonomer Fahrzeuge aussehen könnte.

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(Bild: Preh)

Jüngst zeigte die Automobilbranche, wie sie sich die automobile Zukunft vorstellt. Ob auf der Auto Shanghai, IAA Frankfurt, Tokyo Motorshow oder Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas – einer der Trends ist ganz klar erkennbar: Beim autonomen Fahren wird der Fahrzeuginnenraum zunehmend zum Lebensraum. Verschiedene Studien sagen, dass viele Fahrer die neu gewonnene Freizeit am liebsten mit Essen, Schlafen, Lesen oder Musikhören verbringen wollen.

Entsprechend zeigte ein Demonstrator eines namhaften Automobilzulieferers auf der Tokyo Motorshow, wie Scheiben vollflächig zur Videoprojektion genutzt werden können.

Innenraumanpassungen schon ab Level 3 und 4

Derartige Anwendungen könnten für das autonome Fahren mit Level 5 – das aus heutiger Sicht in noch ferner Zukunft liegen dürfte – tatsächlich einmal zum Standard werden. Aber auch für den Weg dorthin, also zwischen Level 3 und 4, wenn der Fahrer zwischen aktiver Fahraufgabe und dem teilautonomen Fahren wechselt, werden heutige Innenräume entsprechend anzupassen sein.

Die Preh-Gruppe zeigte bereits auf der Auto Shanghai 2019 eine Vision, bei der das Lenkrad im autonomen Modus platzsparend unter die Mittelkonsole bewegt wird und das zentrale Display zeitgleich mittels Aktuatoren auf doppelte Größe ausfährt. Es kann dann solange als Videoscreen und Anzeigefläche für Infotainment-Anwendungen genutzt werden, bis die Fahraufgabe wieder übernommen werden muss.

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Erweiterte Automotive-HMI-Möglichkeiten

Drehsteller sind künftig variabel auf einer Touchscreen-Oberfläche platzierbar. Beispielsweise können diese ringförmig gestaltet und so konzipiert werden, dass sie mit einem speziell entwickelten Bonding-Verfahren auf dem Display befestigt sind. So werden Durchbrüche in der darunterliegenden Oberfläche vermieden.

Der innere Bereich des Ringes ist ungehindert sichtbar und ermöglicht den Blick auf das Display. Dieses kann innerhalb des Drehstellers wechselnde Inhalte darstellen, wie Interpreten von Musiktiteln oder beliebige weitere Inhalte. Dr. Matthias Lust, Head of Pre-Development & Patent Management bei Preh: „Unsere Technologie wird noch im laufenden Jahr in einem Serienfahrzeug eines namhaften OEMs in den Markt eingeführt.“

Preh Automotive-HMI mit neuer Krafterkennung

Ein neuartiges Türbedienmodul hat Preh erstmalig auf der letztjährigen IAA in Frankfurt gezeigt: Über das in die Fahrzeugtüren integrierbare Modul können unter anderem Funktionen wie Fensterheber oder Sitzverstellung bedient werden. Neu daran sind die Technologien für Krafterkennung und Haptik. „Wenn Fahrer oder Insassen per Fingerdruck eine Funktion auslösen, dann erfolgt die Auswertung der einwirkenden Kraft bei unserer neuesten HMI-Generation mittels optischer Sensoren. Diese neue, serienreife Lösung ergänzt unsere bisherigen Erfahrungen mit kapazitiver und auch induktiver Krafterkennung in Serienprodukten“, so Dr. Lust.

Die besondere Komplexität einer exakten Krafterkennung beim Türbedienmodul, die durch eine gekrümmte Oberfläche sowie schlichtweg sehr große Abmessungen entsteht, lässt sich mit optischen Sensoren meistern. Im Ergebnis kann die Oberfläche völlig ohne Durchbrüche – also ohne Einsatz von Tasten – gestaltet werden, mit sehr unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Kunststoff, echtem Glas oder (veganem) Leder. Für eine möglichst intuitive Bedienbarkeit wird die Oberfläche darüber hinaus mit kleinen Erhebungen und Vertiefungen strukturiert, die den Fingern als Fühlhilfen dienen und die Orientierung erleichtern.

Reduzierte Schwingung

Da die Oberfläche des Türbedienmoduls sehr groß ist, der verfügbare Bauraum jedoch gering, kommt für das haptische Feedback eine neue Aktuatorengeneration zum Einsatz. Diese erlaubt einen einfachen mechanischen Aufbau und reduziert den Schwingungseintrag ins Fahrzeug. Zudem ermöglichen die neuen Aktuatoren, das Türbedienmodul spaltlos zu den angrenzenden Teilen in die Tür zu integrieren. Diese am Beispiel einer Bedieneinheit für Fahrzeugtüren beschriebenen technischen Neuerungen lassen sich natürlich auch im Bereich der Mittelkonsole anwenden.  ‹

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