Automobilindustrie Kommentar: Für Zulieferer wird Deutschland zu teuer
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Vier bis fünf Jahre Krise gehen bei vielen Zulieferern nun an die Substanz. Doch auch die deutschen Hersteller kämpfen mit der Transformation, ungewöhnlich scharf kritisieren sie die Politik in Berlin und Brüssel. Zu Recht!
Die deutsche Automobilindustrie zündet die nächste Stufe der Transformation. Gleichzeitig rollt eine neue Konsolidierungswelle durch die Branche, begleitet von Sparmaßnahmen. Volkwagen etwa hat den Fabrikneubau in Wolfsburg endgültig zu den Akten gelegt. Das sogenannte Trinity-Modell wird nun in Zwickau gebaut, während das Stammwerk einen E-Golf bekommt.
Damit strafft VW-Markenchef Thomas Schäfer die Investitionen – bis 2026 will er insgesamt zehn Milliarden Euro Kosten einsparen. Doch die Ausgestaltung zieht sich länger als gedacht hin. Einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wonach in der Verwaltung bis zu 4.000 Stellen wegfallen könnten, hat der Konzern zurückgewiesen.
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