Wirtschaft „Die Frage ist nicht, ob man kooperiert, sondern wer der beste Partner ist“

Autor / Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Axel Schmidt ist Managing Director und gesamtverantwortlicher Geschäftsführer der Automotive-Practice bei der Management-Beratung Accenture. Im Interview spricht er über aktuelle Allianzen in der Autoindustrie und die Bedeutung von Partnerschaften in einer deutlich agileren Welt.

Axel Schmidt ist Managing Director und gesamtverantwortlicher Geschäftsführer der Automotive-Practice bei Accenture.
Axel Schmidt ist Managing Director und gesamtverantwortlicher Geschäftsführer der Automotive-Practice bei Accenture.
(Bild: JP/Accenture)

Herr Schmidt, welche Kooperation hat Sie im vergangenen Jahr am meisten überrascht?

Alle waren spannend, auch wenn sie zum Teil nicht funktioniert haben. Die Vielfalt zeigt, dass es den goldenen Lösungsweg nicht gibt. Und: Bei einigen Kooperationen kommen die Partner aus ganz unterschiedlichen Branchen. Das macht deutlich, dass die Kooperationen zwischen OEMs nicht ausreichen, um die gewaltigen Herausforderungen der CASE-Themen lösen zu können. Diese neuen Partner werden jedoch durchaus auch als Wettbewerber, wenn auch indirekte Wettbewerber, betrachtet. Dazu zählt auch Google, die mit einem OS-Angebot für Autos die Entertainment-Hoheit für sich beanspruchen und somit auch die Schnittstelle zwischen Kunde und Auto.