Mercedes-Benz

Die neue S-Klasse: Der König des Asphalts ist zurück

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Leichter und steifer

Bei der Karosserie lag der Augenmerk laut Mercedes auf einer hohen Crashsicherheit, sowie einer sehr guten Steifigkeit – für ein tadelloses Fahrverhalten. Zudem sollten Geräusch- und Schwingungskomfort passend zum Anspruch des Modells sein. Die neue S-Klasse besitzt einen Aluminium-Hybrid-Rohbau der dritten Generation. Auch das Thema Leichtbau hielt Einzug: So sei die Torsionssteifigkeit im Verhältnis zu Gewicht und Fahrzeuggröße gegenüber dem Vorgänger um 50 Prozent verbessert worden, das Gewicht sank um 100 Kilogramm.

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Beim Thema Sicherheit finden sich jene technischen Lösungen, die auch schon in der neuen E-Klasse unter dem Begriff des erweiterten Pre-Safe-Schutzes wirken. Eine Erweiterung für die S-Klasse bilden allerdings die Fondsicherheitssysteme Beltbag und Cushionbag, die insbesondere bei einer möglichen Liegesituation und dem Anspruch als Chauffeurslimousine sinnvoll sind. Und natürlich dürfen im Vorzeigemodell der Marke auch nicht die Komfort- und Sicherheitssystem fehlen, die Daimler unter „Intelligent Drive“ subsumiert. Das sensor- und kamerabasierte Vorausschauen des Fahrzeugs bildet dabei die Basis für Lenk-, Brems-, und Spurhalteassistenten.

Seriöser Dynamiker

Beim Design bleibt die S-Klasse ein typischer Mercedes, wenn auch hier die Verjüngung der Marke mit Modellen wie der neuen A-Klasse Spuren hinterlässt. Die äußere Silhouette bleibt unverkennbar. Auch ohne markenspezifische Logos wäre es für den neutralen Betrachter eine S-Klasse: Mit der langen Motorhaube, der fließenden, kuppelförmig gespannten Dachlinie und dem leicht abfallenden Heck bleiben die klassischen Limousinen-Proportionen erhalten. Die auch von anderen Modellen bekannte „Dropping Line“ strukturiert das seitliche Profil und gibt der S-Klasse einen dynamischen Auftritt. Damit wirkt das Fahrzeug kraftvoll – aber doch noch nicht zu sportlich und wahrt die vom Kunden erwartete seriöse Linie. Verändert hat sich der Kühlergrill: größer als bisher, aufrecht stehend und betont dreidimensional gestaltet. Wie bei allem bleibt die endgültige Bewertung eine reine Geschmackssache.

Glühlampe adé

Als weltweit erstes Fahrzeug kommt die neue S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen in Interieur und Exterieur aus. Fast 500 LEDs übernehmen die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum. So enthalten die Scheinwerfer je bis zu 56 LEDs, die Rückleuchten je 35 LEDs, plus vier für die Nebelschlussleuchte, und im Innenraum verbauten die Ingenieure inklusive der Ambientebeleuchtung etwa 300 LEDs. Der Innenraum ist wie erwartet hochwertig und hält unzählige Gimmicks bereit, die die luxusaffinen Kunden auch fordern: So gibt es auf Wunsch eine „aktive Beduftung“, die sich ein- und ausschalten lässt. Außerdem ist die Intensität regelbar. Dadurch wird das Geruchsfeld des Innenraums individualisiert. Darüber hinaus gibt es die Option eines Liegesitzes, der sich auf bis zu 43,5 Grad neigen lässt. Neben dem Komfort soll die S-Klasse aber auch als rollender Arbeitsplatz genutzt werden. Ausklappbare Tische und die Anbindung an das Multimedia-System sind dafür integriert. Ein wirklicher Gewinn ist das Burmester High-End 3D-Surround-Soundsystem, dessen Klang im Praxistest sehr überzeugte.

Mercedes-Benz Geschichte der S-Klasse
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