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Zulieferer Düstere Bilanz bei Rheinmetall Automotive

| Redakteur: Sven Prawitz

Der Zulieferer Rheinmetall Automotive muss für das erste Halbjahr 2020 einen herben Verlust verbuchen.

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Rheinmetall Automotive präsentierte seine Bilanz für das erste Halbjahr 2020.
Rheinmetall Automotive präsentierte seine Bilanz für das erste Halbjahr 2020.
(Bild: Rheinmetall Automotive)

Rheinmetall Automotive veröffentlichte seine Bilanz für das erste Halbjahr 2020: Die Absatzkrise sorgt auch bei diesem Zulieferer für schlechte Umsatzzahlen und einem Verlust. Der Umsatz verringerte sich nach eigenen Angaben um ein Drittel auf unter eine Milliarde Euro (Vorjahr: + 1,4 Milliarden Euro).

Daraus folgt ein negatives operatives Ergebnis von minus 41 Millionen Euro (+ 100 Millionen Euro). Die operative Marge und das EBIT sind somit ebenso negativ: minus 4,3 Prozent (+ 7 Prozent) und minus 340 Millionen Euro (+ 100 Millionen Euro). Hauptsächlich verantwortlich dafür sei eine Wertminderung im zweiten Quartal in Höhe von 300 Millionen Euro.

Wir werden in den kommenden Monaten alles daran setzen, uns beim operativen Jahresergebnis dem Break-even so weit wie möglich zu nähern.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender

In der Bilanz fehlen die Ergebnisse der Joint-Venture-Gesellschaften China. Deren Umsatzzahlen erholten sich im zweiten Quartal wieder. Im ersten Halbjahr 2020 erreichten die Gesellschaften einen Umsatz von 400 Millionen Euro und lagen damit 14 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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