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Zulieferer Eisenmann stattet Lackierfabrik für Tesla aus

| Redakteur: Jens Scheiner

Das schwäbische Familienunternehmen Eisenmann erhielt von Tesla Motors den Autrag mit dem Bau einer Lackierfabrik am Standort Fremont in Kalifornien. Das Volumen beläuft sich auf einen dreistelligen Millionen-Betrag.

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Eisenmann liefert Tesla unter anderem das Fördersystem E-Shuttle 300 für die Vorbehandlung und kataphoretische Tauchlackierung.
Eisenmann liefert Tesla unter anderem das Fördersystem E-Shuttle 300 für die Vorbehandlung und kataphoretische Tauchlackierung.
(Foto: Eisenmann )

Wie der Zulieferer mitteilte kann Tesla mit den zwei vollautomatisierten Lackierstraßen die Produktionskapazität in zwei Bauabschnitten von derzeit 30.000 auf 500.000 Fahrzeuge pro Jahr ausbauen. Neben dem flexiblen Fördersystem E-Shuttle 300, das die Modelle S, X und später auch die dritte Generation durch die Vorbehandlung und kataphoretische Tauchlackierung befördert, kommen zwei unterschiedliche Farbnebelabscheidesysteme zum Einsatz: In der Pkw-Lackierlinie verwendet Tesla das elektrostatische Lackabscheidesystem E-Scrub v.2. In der Kunststoff-Lackierlinie kommt der E-Cube zum Einsatz, der laut Eisenmann ohne Chemie, Wasser oder sonstige Zusatzstoffe auskommt.

Beide Systeme seien Energieeffizient, was sich insbesondere zugunsten des Wasserverbrauchs auswirke. Des Weiteren werden acht Trockner und Skidfördertechnik installiert. Gesteuert wird die gesamte Anlage mit dem modular skalierbaren Produktionsleitsystem E-Mes zur Überwachung und übergreifenden Steuerung von Teilsystemen in der automatisierten Fertigung. Im Vordergrund steht die durchgängige und transparente Unterstützung der Produktionsprozesse.

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