Suchen

Eberspächer Engagement bei FlexRay

| Redakteur: Bernd Otterbach

Eberspächer verstärkt sein Engagement im Bereich Fahrzeug-Elektronik. Der Esslinger Automobilzulieferer hat am 1. Juni die neue Tochtergesellschaft Eberspächer Electronics gegründet, die sich auf FlexRay spezialisieren soll.

Firmen zum Thema

Dahinter stehe die Übernahme des Teilbereichs „FlexRay/Automobile Bussysteme“ des Göppinger Transferzentrums Mikroelektronik (TZM), das bislang zur Steinbeis GmbH & Co. KG gehört, teilte Eberspächer am Donnerstag mit.

Auf dem Weg zur „FlexRay-Vernetzung“

„Mit unserem neuen Tochterunternehmen sind wir im Zukunftsmarkt der Fahrzeug-Elektronik strategisch hervorragend positioniert“, sagt Eberspächer-Geschäftsführer Dr. Leonhard Vilser. FlexRay ist ein neuer elektronischer Kommunikationsstandard, auf den sich die Automobilindustrie geeinigt hat. Das „deterministische Bussystem“ dient dazu, die verschiedenen elektronischen Komponenten im Fahrzeug miteinander zu vernetzen.

„Der Vorteil von FlexRay liegt darin, dass das System deutlich schneller und leistungsstärker ist und dank seiner Echtzeit-Fähigkeit und Ausfallsicherheit für die Zukunft völlig neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet“, erklärt Vilser. So könnten mit FlexRay künftig auch sicherheits- relevante Funktionen wie Brems- und Lenksysteme elektronisch gesteuert werden.

„Strategische Akquisition“

Eberspächer Electronics soll Automobilhersteller und Zulieferer künftig bei der Entwicklung zukunftsorientierter FlexRay-Vernetzungskonzepte untersützen. Mit der „strategischen Akquisition“ baue der Esslinger Automobilzulieferer seine Aktivitäten im Bereich Kfz-Elektronik konsequent aus. Bereits Anfang des Jahres hatte Eberspächer mit der Catem-Holding den Weltmarktführer für elektrische Zuheizer bei Dieselfahrzeugen vollständig in die Unternehmensgruppe übernommen.

(ID:258701)