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Personalie

Ex-BMW-Manager Duesmann könnte im April Audi-Chef werden

| Autor/ Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

VW-Konzernchef Herbert Diess hatte Markus Duesmann schon 2018 aus München abgeworben. Aber laut Vertrag darf er nicht vor Oktober 2020 für einen Konkurrenten arbeiten - außer BMW gibt ihn vorzeitig frei. Das soll jetzt der Fall sein.

Markus Duesmann könnte nun doch früher als erwartet bei Audi anfangen.
Markus Duesmann könnte nun doch früher als erwartet bei Audi anfangen.
(Bild: BMW)

Der VW-Aufsichtsrat könnte den ehemaligen BMW-Vorstand Markus Duesmann am Freitag (15. November) zum neuen Audi-Chef berufen. Da BMW Duesmann schon im April ziehen lasse, könnte er dann die Führung des Autobauers in Ingolstadt übernehmen, hieß es am Wochenende aus Branchenkreisen. Zuvor hatten der „Spiegel“ und das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

VW, Audi und BMW lehnten jede Stellungnahme ab. VW-Konzernchef Herbert Diess hatte den BMW-Einkaufsvorstand Duesmann schon im Juli 2018 aus München abgeworben. Aber sein Vertrag verbietet Duesmann, vor Oktober 2020 für einen Konkurrenten zu arbeiten - außer BMW gibt ihn vorzeitig frei. Das soll jetzt der Fall sein.

Zukunft von Bram Schot

Nach der Festnahme von Audi-Vorstandschef Rupert Stadler im Juni 2018 wegen Betrugsverdacht beim Dieselskandal hatte der Konzern den damaligen Audi-Vertriebschef Bram Schot zunächst kommissarisch, dann auch offiziell zum Nachfolger gekürt. Über seine Ablösung wird aber seit Monaten spekuliert. VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh hatte im Juli erklärt: „Herr Schot hat ja noch einen weiteren Vertrag als Vertriebsvorstand im Konzern. Wenn Herr Duesmann dann endlich die Freigabe von BMW bekommt, muss man sehen, was man macht.“

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