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Elektromobilität FEV entwickelt mobiles Schnellladegerät für Elektrofahrzeuge

Redakteur: Lena Bromberger

Der Dienstleister FEV hat für den Energieversorger Uniper ein mobiles Schnellladesystem entwickelt. An ihm sollen zwei E-Fahrzeuge parallel laden können.

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FEV hat für den Energieversorger eine mobile Schnellladestation für E-Fahrzeuge entwickelt.
FEV hat für den Energieversorger eine mobile Schnellladestation für E-Fahrzeuge entwickelt.
(Bild: FEV Group)

FEV, Dienstleister für Fahrzeug- und Antriebsentwicklung, hat für Uniper eine mobile Schnellladestation entwickelt und gefertigt, die als „Infrastructure as a Service“ (IaaS) zur Verfügung gestellt werden soll. Mit der Station können laut Angaben des Unternehmens zwei Elektrofahrzeuge zeitgleich mit einer Ladeleistung von bis zu 75 kW geladen werden.

Entwickelt und gefertigt wurden die mobilen Ladestationen von FEV Consulting und EVA Fahrzeugtechnik, einer Tochtergesellschaft der FEV Group. Mit dem System sei es möglich, Fahrzeuge ohne Netzanschluss zu laden, auch wenn unabhängige, nicht harmonisierte Komponenten aus verschiedenen Quellen zum Einsatz kommen. Der Konzeptnachweis ermögliche es Uniper nun, sich als Anbieter von „Infrastructure as a Service“-Leistungen zu positionieren.

Mit bis zu 75 kW laden

Mit einer Aufstellfläche von 1,2 × 1,25 m und einer Höhe von 2,5 m ist die MFC-Lösung zwar kompakt, verfügt jedoch über eine Nutzkapazität von 150 kWh, die eine Elektro-Reichweite von bis zu 1.000 km bedeuten kann. So sollen über die Station zwei Fahrzeuge nach den Ladestandards CCS 2.0 und Chademo mit bis zu je 75 kW parallel geladen werden können. Das notwendige Kühlsystem hat FEV ebenfalls entwickelt.

Echtzeitdaten und Abrechnung

Die Schnellladestation lässt sich aus der Ferne in Echtzeit überwachen und verwalten. Dazu zählen die Batterietemperatur, der Ladestatus, die Ladeleistung und die Ladezeit. Darüberhinaus erhält Uniper Informationen zum Standort der Station; zudem lässt sich die Abrechnung über diese Backend-Verbindung abwickeln.

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