Zulieferer Fischer Automotive eröffnet Werk in Serbien

Redakteur: Lena Sattler

Der Interieur-Spezialist Fischer Automotive hat im serbischen Jagodina ein Werk für Lüftungsdüsen eröffnet. Der Grund: Deutschland ist zu teuer. An der Eröffnungsfeier nahm auch der serbische Präsident teil.

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Fischer Automotive hat ein neues Werk in Serbien eröffnet. Die Belegschaft soll bis auf 450 Mitarbeiter wachsen.
Fischer Automotive hat ein neues Werk in Serbien eröffnet. Die Belegschaft soll bis auf 450 Mitarbeiter wachsen.
(Bild: Fischer Automotive)

Der deutsche Automobilzulieferer Fischer Automotive hat ein neues Werk in Jagodina in Serbien eröffnet. „Es ermöglicht uns, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen, da der Produktionsstandort Deutschland inzwischen zu teuer geworden ist“, sagte Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe Fischer. Außerdem befänden sich in der Region noch weitere Unternehmen aus der Branche, mit denen man zusammenarbeiten könne. In Jagodina will Fischer Automotive Lüftungsdüsen für Kunden wie Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW produzieren.

Das neue Gebäude hat eine Fläche von 8.500 Quadratmetern. Dort befinden sich die Bereiche Spritzguss, Montage, Logistik und die Verwaltung. Die Belegschaft soll bis auf 450 Mitarbeiter wachsen. Die Eröffnungsfeier fand am 10. Juni statt. An ihr nahmen unter anderem der serbische Präsident Aleksandar Vučić und die serbische Wirtschaftsministerin teil.

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