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Neue Mobilität Flugverkehr der Zukunft: Effizienz ist alles

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Der Flugverkehr bietet noch viel Raum für mehr Effizienz. Studierende in Deutschland und den USA haben deshalb Konzepte entwickelt, die das bewirken sollen.

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Sieger-Flieger: Das von Studenten der Universität Stuttgart entwickelte Konzept Hybird.
Sieger-Flieger: Das von Studenten der Universität Stuttgart entwickelte Konzept Hybird.
(Bild: DLR)

Auch der Flugverkehr wird sich künftig stärker um den Klimaschutz bemühen müssen. Deshalb wurden im Rahmen der NASA/DLR Design Challenge 2019 Studierende aus Deutschland und den USA dazu aufgerufen, kleine und effiziente Fluggeräte für Passagier- und Frachtverkehr zu entwerfen. Neben dem Konzept BW-1 „Big Skipper“ von Studenten der University of California wurde das „HyBird-Konzept“ eines Teams von fünf Studenten der Universität Stuttgart als Sieger gekürt.

Der Hybird ist ein kleines Flugzeug für neun Passagiere oder eine Tonne Fracht, dass sich durch einen ungewöhnlichen Hybridantrieb auszeichnet. Für den Vortrieb sind insgesamt vier elektrisch getriebene Propeller verantwortlich, die während des Flugs von bis zu zwei Gasturbinen mit Strom versorgt werden. Je ein Propeller befindet sich an den beiden Tragflächenenden, die anderen an den Enden des V-förmigen Leitwerks.

Autonom als Transportflieger

Der Flieger soll auf kurzer Distanz starten können. Im Flugbetrieb liefern die Turbinen den Strom, eine Turbine lässt sich bei Bedarf für mehr Effizienz abschalten. Ebenfalls umweltfreundlicher soll sich der Hybird auf dem Flugfeld bewegen, wo ihn elektrische Fahrwerksmotoren antreiben. Neben Effizienz standen auch autonome Flugfähigkeiten im Lastenheft, die der Hybird als Transportflieger zeigen kann. Im Passagierbetrieb wird es hingegen einen Piloten geben, der von den Systemen unterstützt wird. Die Verantwortlichen des Konzepts sehen einen Markteintritt des Hybird bereits im Jahr 2025 als realistisch.

Beim Big Skipper versprechen die Macher ebenfalls sehr kurze Starts und Landungen, zudem einen um ein Drittel geringeren Kraftstoffverbrauch. Sein strömungsoptimiertes Design und leichte Verbundstoffe sollen dem Zwei-Propeller-Turboprop-Flieger zu einem effizienten Flugbetrieb verhelfen. Techniken für einen autonomen Flugbetrieb sind bei dem Modell ebenfalls grundsätzlich angedacht.

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