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Akustik Ford entwickelt aktive Geräuschkompensation weiter

| Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Ford entwickelt die aktive Geräuschkompensation weiter. Das ANC-System (Active Noise Control) soll personalisierte Klangzonen möglich machen, für individuelle Gespräche oder Musik.

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Ford entwickelt personalisierte Klangzonen für Gespräche, Musik oder Videos. Diese Technik könnte in den kommenden zehn Jahren umgesetzt werden.
Ford entwickelt personalisierte Klangzonen für Gespräche, Musik oder Videos. Diese Technik könnte in den kommenden zehn Jahren umgesetzt werden.
(Bild: Ford)

Ford entwickelt die aktive Geräuschkompensation für Fahrzeuginnenräume weiter. Im Dachhimmel verteilte Mikrofone zeichnen schon jetzt Lärmfrequenzen auf, die beispielsweise beim Beschleunigen in einem niedrigen Gang entstehen, und neutralisieren sie – für die Insassen nicht wahrnehmbar – über das bordeigene Audiosystem durch gegenläufige Schallwellen. Dadurch egalisieren sich die Tonkurven, sodass subjektive empfundene Motor-, Fahr- und Windgeräusche in ihrer Intensität sinken. Ford verwendet dieses System schon heute in einigen Modellen, konzentriert sich aber auf die Reduktion von Motorgeräuschen.

Personalisierte Klangzonen umsetzbar

Künftig sollen mit dem ANC-System (Active Noise Control) auch personalisierte Klangzonen möglich sein. Über Mikrofone und Verstärker in Kopfstützen lassen sich Anrufe tätigen, Musik hören oder Videos streamen, ohne dabei jemanden zu stören oder Kopfhörer tragen zu müssen. Individuelle Lautsprecher und Mikrofone in den Kopfstützen würden es Insassen darüber hinaus erleichtern, mit anderen Fahrgästen zu sprechen. Dadurch könnten auch ablenkende Geräusche reduziert werden, um sich besser auf das Fahren zu konzentrieren. Momentan geht Ford davon aus, die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren umsetzen zu können.

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