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Kooperation Gemeinsame Plattform für Audi und Porsche

| Redakteur: Sven Prawitz

Die beiden Volkswagen-Töchter Audi und Porsche dürfen eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur entwickeln. Diese soll in den Bereichen E-Mobilität und automatisiertes Fahren zusätzliche Spielräume schaffen und so die Wettbewerbsfähigkeit beider Marken erhöhen.

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Audi plant eine engere Zusammenarbeit mit Porsche. Beide Hersteller möchte eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur entwickeln.
Audi plant eine engere Zusammenarbeit mit Porsche. Beide Hersteller möchte eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur entwickeln.
(Bild: Audi)

Grünes Licht für eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur: Rupert Stadler und Oliver Blume, die Vorstandsvorsitzenden von Audi und Porsche, streben eine engere Zusammenarbeit an. Beide Unternehmen möchten ihre Entwicklungskapazitäten bündeln und so ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Mit der neuen Entwicklungskooperation sollen vor allem bei den Themen Elektrifizierung, Digitalisierung und automatisiertes Fahren zusätzliche Spielräume geschaffen werden. „Wir nutzen die Kompetenzen beider Unternehmen und erschließen Synergien“, sagt Oliver Blume, der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG. Beide Unternehmen wollen sehr genau auf die Differenzierung ihrer Marken achten. „Ein Porsche ist immer ein Porsche, das wird auch in Zukunft so sein“, betont Blume. In den kommenden Monaten sollen unternehmensübergreifende Teams die konkrete inhaltliche Zusammenarbeit vorbereiten und die Roadmap bis zum Jahr 2025 definieren. Inhaltlich geht es um die gemeinsame Entwicklung von Fahrzeugarchitekturen, Modulen und Komponenten. Die Projektarbeit soll in verschiedenen Handlungsfeldern erfolgen, die von je einem Markenvertreter verantwortet werden.

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