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Mobilität German Car of the Year 2020: Fahrspaß vor Nachhaltigkeit

| Autor/ Redakteur: Claus-Peter Köth / Thomas Günnel

Bei der Wahl zum German Car of the Year 2020 setzte sich mit dem Porsche Taycan der große Favorit durch. In Bad Dürkheim und Umgebung wurden die fünf Finalisten auf Herz und Nieren getestet.

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Der Award „German Car of the Year 2020“ wurde dieses Mal beim Gastgeber KST Motorenversuch in Bad Dürkheim verliehen. Der Award-Gewinner hat auch etwas mit Motorsport zu tun.
Der Award „German Car of the Year 2020“ wurde dieses Mal beim Gastgeber KST Motorenversuch in Bad Dürkheim verliehen. Der Award-Gewinner hat auch etwas mit Motorsport zu tun.
(Bild: Des Sellmeijer/German Car of the Year)

Mitte Oktober fiel in Bad Dürkheim und Umgebung die Entscheidung zum German Car of the Year 2020. Dabei testeten 15 im deutschsprachigen Raum aktiven Motorjournalisten die Fahrzeuge auf Herz und Nieren – auf engen Landstraßen, historischen Rallye-Strecken sowie auf begrenzten und unbegrenzten Autobahnabschnitten.

Den Titel holte sich der Porsche Taycan vor dem BMW 3er, dem Opel Corsa, dem Mazda 3 und dem Peugeot 208. „Alle Finalisten wurden als sehr gut bewertet, sie lagen nahe beisammen“, fasste Bernd Hitzemann, Vice President Automotive beim Beratungsunternehmen Prime Research, das Ergebnis zusammen.

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Klassische Eigenschaften gefragt

Überraschenderweise sorgten eher die klassischen Attribute der Fahrzeuge wie Antrieb, Design, Preis/Leistung, Fahrspaß, und Handling für eine hohe Punktzahl, weniger entscheidend waren Eigenschaften der Kategorien Umwelt, Nachhaltigkeit, Infotainment und Connectivity. Jury-Mitglied und Award-Mitinitiator Jens Meiners brachte es auf den Punkt: „Der Taycan überzeugte vor allem durch sein eigenständiges Design sowie seine Quer- und Längsdynamik, also seine überlegene Leistung bei den klassischen Bewertungskriterien.“

ZF stellt Versuchsträger vor

Gastgeber der diesjährigen „Jurysitzung“ war der Entwicklungsdienstleister KST Motorenversuch GmbH in Bad Dürkheim, vertreten durch Geschäftsführer Gerhard Reiff. Die ZF Friedrichshafen AG unterstützte den herstellerunabhängigen Award als Exklusiv-Sponsor und stellte auf dem Flugplatz in Bad Dürkheim unterschiedliche Versuchsträger vor – einen Jeep Grand Cherokee mit neuer elektromechanischer Wankstabilisierung, einen Volkswagen Touran mit neuem 2-Gang-Elektroantrieb und einen Chevrolet Bolt mit dem aktiven Bremssystem „Integrated Brake Control“ (IBC) der nächsten Generation.

Der German Car of the Year wurde dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben. Die fünf Finalisten waren aus rund 40 Kandidaten ausgewählt worden. Im vergangenen Jahr holte der Jaguar I-Pace den Titel. Weitere Infos unter: www.gcoty.de

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