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Elektromobilität GKN erweitert seine Kapazitäten in China

Redakteur: Sven Prawitz

Der Automobilzulieferer GKN Driveline erweitert die Produktionskapazitäten bei seinem Joint Venture Shanghai GKN Huayu Driveline Systems. Der Serienanlauf der neuen Getriebeelemente ist für 2018 geplant.

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GKN Driveline forciert das Geschäft für E-Fahrzeuge. In China werden daher die Fertigungskapazitäten erweitert.
GKN Driveline forciert das Geschäft für E-Fahrzeuge. In China werden daher die Fertigungskapazitäten erweitert.
(Bild: Dean Smith/GKN)

GKN Driveline baut seine Fertigungskapazitäten in China aus. Beim Joint-Venture-Partner Shanghai GKN Huayu Driveline Systems (SDS) stehen nach eigenen Angaben 10.000 Quadratmeter Fertigungsfläche zur Verfügung. Bei SDS in Pinghu, Provinz Zhejiang, werden auf einer neuen Fertigungsanlage Getriebeelemente für elektrische Antriebe produziert. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen helfen, die rasch steigende Nachfrage nach Fahrzeugen mit elektrischen- und Plug-In-Hybridantrieben in China zu stillen. Auch Radsätze für den Abtrieb verschiedener Allradprogramme werden in Pinghu gefertigt. Die Produktion vor Ort soll im zweiten Quartal 2018 anlaufen.

Eine Million E-Antriebe ab 2025

Der erste Elektroantrieb aus der Fertigung von SDS – ein Multimode-Getriebe mit elektrischem Zusatzantrieb für einen lokalen Autohersteller – soll noch im Jahr 2018 anlaufen. Für die weitere Zukunft wird eine beträchtliche Stückzahlsteigerung für diesen Antrieb erwartet. China entwickelt sich damit zum Fertigungsschwerpunkt für Elektroantriebe von GKN. Bereits für das Jahr 2025 plant GKN für SDS einen Ausstoß von einer Million elektrischer Antriebseinheiten pro Jahr.

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