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Antrieb Halbjahresbilanz: Leichtes Plus für den Diesel in Deutschland

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Die Halbjahresbilanz des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt: Der Ottomotor bleibt die dominierende Antriebsart auf dem deutschen Neuwagenmarkt. Der Diesel erholt sich leicht – das E-Auto startet durch.

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Den Golf gibt es mit Diesel, Benziner und als E-Auto.
Den Golf gibt es mit Diesel, Benziner und als E-Auto.
(Bild: VW )

Der Diesel legt leicht zu, das Elektroauto stark und die Zahl der neuen Autogasfahrzeuge verdoppelt sich. Wie aus der Halbjahresbilanz des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht, hat die Zahl der neuen Diesel-Pkw in den ersten sechs Monaten 2019 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 um 3 Prozent auf 608.753 Einheiten zugenommen. Die Zahl der Benziner-Neuzulassungen ist im gleichen Zeitraum um 5 Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge gesunken. Mit einem Marktanteil von 59 Prozent bleiben die Benziner jedoch klar vor den Dieseln, die auf 32,9 Prozent kommen.

Erdgas bleibt exotisch

Gewinner des ersten Halbjahres waren die Elektroautos, deren Neuzulassungen um 80 Prozent auf 31.059 Einheiten zulegten. Die Plug-in-Hybride hingegen stagnierten bei rund 16.500 Einheiten. Die Zahl der Hybridautos insgesamt, also auch solcher ohne Stecker, stieg um 69 Prozent auf 102.995 Einheiten. Ein noch stärkeres Wachstum zeigten die Autogasfahrzeuge, die ihr Vorjahresergebnis mit 4.863 Einheiten nahezu verdoppelten (plus 93 Prozent). Das Erdgasauto bleibt Exot: 3.193 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 56 Prozent.

Insgesamt rollten im ersten Halbjahr in Deutschland 1,85 Millionen neue Autos auf die Straße. Das entspricht einem Wachstum um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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