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Zulieferer Handtmann eröffnet Werk in China

| Redakteur: Jens Scheiner

Arthur Handtmann, Beiratsvorsitzender der Handtmann Gruppe und Unternehmenschef Thomas Handtmann haben am 12. März das neue Werk im chinesischen Tianjin gemeinsam eröffnet. Bereits seit November 2014 produziert das Familienunternehmen dort Getriebe- und Kupplungsgehäuse für Volkswagen.

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Handtmann eröffnete im chinesischen Tianjin sein erstes Werke im Reich der Mitte.
Handtmann eröffnete im chinesischen Tianjin sein erstes Werke im Reich der Mitte.
(Foto: Handtmann)

Mit einer Investitionssumme von rund 80 Millionen Euro ist das Werk die größte Einzelinvestition der Unternehmensgruppe und zudem die erste Produktionsstätte in Asien. Innerhalb eines Jahres entstand auf einem 52.000 Quadratmeter großen Grundstück am Rande der chinesischen Millionenstadt Tianjin eine Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude. Auf rund 21.000 Quadratmeter finden dreizehn Druckgussmaschinen, drei Schmelzöfen, der Werkzeug- und Formenbau, der Logistikbereich und die Personalräume Platz. Das neue Tochterunternehmen „Handtmann Light Metal Foundry Tianjin“ gehört zu 100 Prozent zur Handtmann Gruppe und ist in der Wirtschaftszone TAEA in unmittelbarer Nähe zu Flug- und Seehafen angesiedelt. Dort sollen künftig rund 400 Mitarbeiter ungefähr 27.000 Tonnen Aluminium im Jahr verarbeiten. Handtmann plant mit einem Umsatz, der bis zum Jahr 2018 auf 90 Millionen Euro pro Jahr anwachsen soll.

Dr. Michael Hagemann, Geschäftsführer des Handtmann Metallgusswerks erklärte: „Ich bin sehr stolz auf das Erreichte. Das Projektteam hat eine exzellente Arbeit geleistet, um den Zeit- und Kostenrahmen einzuhalten. Gerade in einer für uns fremden Kultur, ist das keine Selbstverständlichkeit.“

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