Assistenzsysteme Head-up-Display für Volumenmodelle

Autor / Redakteur: Jürgen Goroncy / Michael Ziegler

In der Oberklasse sind Head-up-Displays schon lange etabliert. Die Verantwortlichen der Business Unit Instrumentation & Driver HMI von Continental wollen diesen Trend nun auch in den Volumen-Modellen fortsetzen

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Das Head-up-Display der zweiten Generation ist bereits im Audi A6 und A7 verfügbar.
Das Head-up-Display der zweiten Generation ist bereits im Audi A6 und A7 verfügbar.
(Continental)

Meilensteine bei der Instrumentierung setzten Zulieferer wie VDO schon vor mehr als drei Jahrzehnten: 1981 im VW Golf die erste LCD-Uhr und die Durchlichtbeleuchtung. Etwa zur gleichen Zeit zogen auch die Elektronik und Displays in die Anzeigetechnik ein. 2003 sorgte dann im 5er BMW (E 60) das HuD für einen weiteren Fortschritt in der Anzeigetechnik. Bereits 1985 zeigte VDO auf der IAA ein System, allerdings mit einem Glasspiegel und einer 35-Watt Halogenlampe als Beleuchtungsquelle. Die Lösung im 5er BMW arbeitete dagegen mit Kunststoffspiegel und LED-Technik.

Für die Sicherheit: Anzeige im Sichtfeld

Mittlerweile ist die zweite Generation des HuD auf dem Markt. Damit das Head-up-Display zukünftig auch in kleineren Fahrzeugen zum Einsatz kommen kann, haben die Entwickler in Babenhausen den Bauraum im Vergleich zur ersten Generation um fast die Hälfte reduziert. Für die OEMs ist das neue HuD mit einem Volumen von nur 3,8 Liter bei 1,5 Kilogramm Gewicht einfacher in das Gesamtkonzept eines Fahrzeugs zu integrieren. Durch die Anzeige im direkten Sichtfeld konzentriert sich der Fahrer weiter voll auf den Verkehr, ohne wichtige Informationen zu versäumen. Das bedeutet mehr Sicherheit, denn das Ablesen zum Beispiel einer Information vom Bildschirm in der Mittelkonsole dauert durchschnittlich etwa eine Sekunde. In dieser Zeit legt das Fahrzeug bei Tempo 50 14 Meter zurück, ohne die vorausschauende Kontrolle des Fahrers.

Bei diesem zukünfitgen Mittelkonsolenmodul von Continental ist der Übergang von Displayfläche zu Bedienelement nahtlos gestaltet.
Bei diesem zukünfitgen Mittelkonsolenmodul von Continental ist der Übergang von Displayfläche zu Bedienelement nahtlos gestaltet.
(Continental)

„Mit der neuen Generation des Head-up-Displays werden wir den Anforderungen der OEMs an maßgeschneiderte Produkte bei gleichzeitiger Kostenoptimierung gerecht. Das modulare Konzept, bei dem je nach Kundenwunsch unterschiedliche bildgebende Elemente zum Einsatz kommen können, ermöglicht eine Bilddarstellung von hoher optischer Qualität in einer Vielzahl von Fahrzeugvarianten“, argumentiert Eelco Spoelder, seit Januar 2012 Leiter der Business Unit Instrumentation & Driver HMI von Continental. Damit ist das HuD ideal für die Darstellung von Informationen der Fahrerassistenz- oder Navigations-Systeme. Der Fahrer kann die Hinweise ablesen, ohne den Blick von der Straße zu wenden.

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