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Beschichtungstechnik

Hennecke fördert Kunststoff-Institut Lüdenscheid

| Redakteur: Sven Prawitz

Hennecke baut die Partnerschaft mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid aus. Der Hersteller von Produktionsanlagen für Polyurethane (PUR) ist jetzt Mitglied im Trägerverein des Instituts und stellt eine Dosiermaschine zur Verfügung.

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Dominik Malecha, Bereichsleiter Oberflächentechnik Formteile beim Kunststoff-Institut Lüdenscheid (l.), und Alexander Frank, Vertriebsingenieur bei Hennecke, bei der Übergabe der neuen Dosieranlage.
Dominik Malecha, Bereichsleiter Oberflächentechnik Formteile beim Kunststoff-Institut Lüdenscheid (l.), und Alexander Frank, Vertriebsingenieur bei Hennecke, bei der Übergabe der neuen Dosieranlage.
(Bild: Hennecke)

Hennecke hat seine Partnerschaft mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid ausgebaut: Das Unternehmen hat dem Institut eine neue Hochdruck-Dosiermaschine für ein Verbundprojekt zur Verfügung gestellt. Das Kunststoffinstitut erforscht seit 18 Jahren in dem Projekt „Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen“ Beschichtungsverfahren. Im mittlerweile zehnten Verbundprojekt beteiligt sich Hennecke zusammen mit 40 anderen Unternehmen und stellt eine Dosiermaschine des Typs Streamline für den Clearmelt-Prozess zur Verfügung – ausgestattet mit dem Kolbendosiergerät „HT30evo“, um abrasive Farbpigmente dosieren zu können. Die Hochdruck-Dosiermaschine ist vollständig in eine Engel Spritzgießmaschine integriert.

Projektschwerpunkt „Lackieren im Werkzeug“

Im aktuellen Projekt untersucht das Insititut unter anderem die Entformung der so veredelten Bauteile. Die angewandten PUR-Lacksysteme neigen zum Kleben auf den Werkzeugoberflächen. Um den Einsatz von Trennmitteln zu vermeiden oder zu reduzieren, sollen im Projekt anti-adhäsive Werkzeugbeschichtungen recherchiert und ihre Wirksamkeit für PUR-Systeme getestet werden.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt das Abformen von Werkzeugoberflächen mit PUR dar. Hierbei sollen unterschiedliche Strukturtechniken zur Anwendung kommen, um Narbungen, Schriftzüge oder sehr feine Mikrostrukturen in das Werkzeug einbringen zu können. Unter anderem wollen die Lüdenscheider mittels optischer Messmethoden die erzielbaren Abformgrade analysieren. Weitere Projektschwerpunkte sind „Digital Druck“ und „Kratzschutz durch Beschichtungstechnik“.

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