CES 2023 Holon stellt autonomes Elektro-Shuttle vor

Von Lena Sattler

Die Benteler-Tochter zeigte auf der Technikmesse in Las Vegas ihr autonomes E-Shuttle. 2025 soll die Produktion in den USA beginnen.

In Deutschland will Holon mit der Hamburger Hochbahn ein Pilotprojekt starten.
In Deutschland will Holon mit der Hamburger Hochbahn ein Pilotprojekt starten.
(Bild: Benteler)

Die Benteler-Tochter Holon stellte auf der CES in Las Vegas erstmals ihr autonomes, vollelektrisches Shuttle vor. Wie das Unternehmen mitteilte, fährt der sogenannte „Mover“ maximal 60 km/h schnell und etwa 290 Kilometer weit.

Das Fahrzeug soll im Linienverkehr sowie für „On-Demand“-Angebote wie Ridepooling und Ridehailing im Einsatz sein. In Deutschland will Holon mit der Hamburger Hochbahn ein Pilotprojekt starten. In den USA plant das Unternehmen eine Kooperation mit dem Mobilitätsanbieter Beep. Als weitere potenzielle Kunden nennt Holon private Einrichtungen wie Campus, Flughäfen oder Nationalparks.

Der Mover soll bis zu 15 Fahrgästen Platz bieten. Holon kooperiert mit Pininfarina für die Gestaltung des Interieurs. Zudem komme das Fahrzeug mit elektrischen Doppelflügel-Türen, Türlichtschranken, einer automatisch ausfahrbaren Rampe und einer Absenkfunktion für den barrierefreien Zugang. Die Technik soll Rollstühle im Fahrzeuginneren automatisch fixieren. Außerdem sei ein audiovisueller Guide für sehbehinderte Menschen an Bord.

Produktion auch in Europa geplant

Das Fahrzeug basiere auf dem autonomen Fahrsystem von Mobileye. Der Mover komme mit einem Erkennungssystem, das verschiedene zusätzliche Sensoren einsetzt, einer Kartierungstechnologie sowie mit einem Modell für die Fahrweise. Zudem soll das Fahrzeug Over-the-Air-Updates erhalten.

Neben Pininfarina und Mobileye entwickelt Holon seinen Mover unter anderem mit dem Elektronik- und IT-Spezialisten Cognizant Mobility. Der Produktionsstart ist für Ende 2025 in den USA vorgesehen. In den folgenden Jahren sollen Holon zufolge weitere Produktionskapazitäten in Europa sowie dem Mittleren Osten und Asien entstehen. Zudem will das Unternehmen Varianten für den Personentransport als auch für Cargo-Anwendungen mit einem Fokus auf Zustellungen auf der letzten Meile auf den Markt bringen.

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