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Genfer Salon 2017 Hyundai FE Fuel Cell: die Wasserstoff-Zukunft

| Redakteur: Thomas Günnel

Hyundai gibt in Genf einen ersten Ausblick auf künftige Brennstoffzellen-Fahrzeuge der Marke. Im FE Fuel Cell Concept steckt die vierte Generation der Antriebstechnik.

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Hyundai gibt in Genf mit dem FE Fuel Cell einen ersten Ausblick auf die künftigen Brennstoffzellen-Fahrzeuge der Marke.
Hyundai gibt in Genf mit dem FE Fuel Cell einen ersten Ausblick auf die künftigen Brennstoffzellen-Fahrzeuge der Marke.
(Bild: Hyundai)

Hyundai zeigt in Genf den FE Fuel Cell – und gibt damit einen Ausblick auf künftige Brennstoffzellen-Fahrzeuge der Marke. Die Neuerungen stecken vor allem in technischen Details: vor allem in einer höheren Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle, in der durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie zum Beispiel für den Antrieb eines Elektromotors gewonnen wird. Im Konzeptauto fällt die Anlage um 20 Prozent leichter aus, bietet aber eine um 30 Prozent höhere Energiedichte und arbeitet um zehn Prozent effizienter. Zusammen ergibt sich so eine Reichweite von 800 Kilometern. Zum Vergleich: Der ix35 Fuel Cell, das seit 2013 weltweit ersten in Serie gefertigten Brennstoffzellen-Fahrzeug, fährt mit einer Tankfüllung von 5,64 Kilogramm Wasserstoff maximal 594 Kilometer weit. Im Jahr 2018 soll die weiterentwickelte Technik in einem neuen Serienmodell auf den Markt kommen.

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Konzepte für die künftige Mobilität

Zukunftsträchtige Lösungen für den Autoverkehr von morgen bringt das Konzept, dessen Name für „Future Eco“ steht, jedoch nicht nur in technischer Hinsicht mit. Das Design soll durch ihren minimalistischen Stil den umweltfreundlichen Charakter des Wagens verdeutlichen. Die Studie verfügt zum Beispiel über eine neuartige Heckluftfolie und integrierte Lüftungsschlitze für eine bessere Aerodynamik. Außerdem nutzt ein Luftbefeuchter den von der Brennstoffzelle als Abfallprodukt emittierten Wasserdampf zur Verbesserung des Klimas im Innenraum. Portable Akkus an Bord, die ebenfalls von der Brennstoffzelle gespeist werden, erlauben es den Insassen, ihrer Mobilgeräte zu laden. Im Gepäckraum schließlich kommt ein elektrisch betriebener Roller unter, dessen Batterien sich an einer eigenen Ladestation mit Strom versorgen lassen.

Der „Hydrogen Council“

Anfang des Jahres 2017 ist der koreanische Automobilhersteller auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bereits dem „Hydrogen Council“ beigetreten. Die weltweite Initiative mehrerer Unternehmen will mit der Entwicklung und Vermarktung von Brennstoffzellenfahrzeugen langfristig herkömmliche Verbrennungsmotoren ablösen. Bei der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff in der Brennstoffzelle entsteht als Emission lediglich Wasserdampf.

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