E-Mobilität ID Buzz: Produktionsstart in den Komponentenwerken von Volkswagen

Von Claus-Peter Köth

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Die VW-Komponentenwerke Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Hannover liefern wesentliche Teile für den ID Buzz. Der nächste Schritt zum Systemlieferant in der E-Mobilität ist damit erfolgt.

Komponenten-Umfang für den ID Buzz, der von Volkswagen Group Components gefertigt wird.
Komponenten-Umfang für den ID Buzz, der von Volkswagen Group Components gefertigt wird.
(Bild: Volkswagen)

Mit dem Produktionsstart des ID Buzz haben auch die deutschen Komponentenstandorte von Volkswagen mit der Fertigung wesentlicher Komponenten für das neue E-Modell begonnen. Die Werke in Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Hannover liefern unter anderem das Batteriesystem, den E-Antrieb und das Fahrwerk zu.

Der OEM spricht vom nächsten Schritt der im Jahr 2015 eingeleiteten Transformation zum Systemlieferant in der E-Mobilität. Bis 2026 will Volkswagen Group Components eine Summe von 2,3 Milliarden Euro in die Elektrifizierung seiner deutschen Standorte investieren – deutlich mehr als die Hälfte der Gesamtinvestitionen.

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Neue Fertigungslinien in Barsinghausen

Für den ID Buzz und ID Buzz Cargo verantwortet Volkswagen Group Components nach eigenen Angaben die komplette Vorder- und Hinterachsmontage. Dafür wurde in Barsinghausen eine neue Achsmontage aufgebaut: Rund 200 Mitarbeiter des nahegelegenen Komponentenwerks Hannover montieren dort künftig die Achsen für den ID Buzz.

Damit steige auch der Standort Hannover in die Fertigung von MEB-Komponenten ein. Ab 2024 soll dort zusätzlich die Montage des MEB-Batteriesystems für den ID Buzz erfolgen, das aktuell noch aus Braunschweig geliefert wird.

Kassel bekommt wichtige Elektronik-Komponente, Salzgitter wird Battery Hub

Das Komponentenwerk in Kassel hat sich laut Volkswagen bereits zum Kompetenzzentrum für E-Antriebe entwickelt. Dort entstehen die elektrischen Antriebe für den MEB. Mit der Eigenentwicklung und Fertigung des Pulswechselrichters für den künftigen Konzern-Antriebsbaukasten soll der Standort in Zukunft auch das „Gehirn“ des elektrischen Antriebsstrangs verantworten.

Am Standort Braunschweig erfolgt die Entwicklung und Fertigung der Batteriesysteme sowie deren Software. Im Werk Salzgitter entstehen Rotor und Stator für den E-Antrieb des MEB. Der Standort wird zudem zum europäischen Battery Hub des Volkswagen-Konzerns ausgebaut. Im Jahr 2025 soll dort die erste Gigafabrik des Konzerns die Fertigung von Batteriezellen aufnehmen.

Thomas Schmall, Konzernvorstand Technik und CEO der Volkswagen Group Components, sagt: „Heute entwickelt und fertigt Volkswagen Group Components zentrale Bauteile für praktisch alle E-Modelle des Konzerns vom Cupra Born bis zum ID Buzz. Die deutschen Standorte sind hier Vorreiter für den weltweiten Roll-out an unseren Standorten in Europa, China und den USA. Unser Ziel ist, zu einem weltweit führenden Systemanbieter für die E-Mobilität zu werden.“

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