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Im Gespräch „In der Fahrzeugtechnik ist auf revolutionäre Weise sehr viel in Bewegung“

Redakteur: Lena Bromberger

Aimtec-CEO Jaroslav Follprecht spricht über Traumautos, Start-ups und Fahrzeugtechnik.

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Jaroslav Follprecht gründete Aimtec vor über zwanzig Jahren zusammen mit Roman Zak.
Jaroslav Follprecht gründete Aimtec vor über zwanzig Jahren zusammen mit Roman Zak.
(Bild: Aimtec)

Herr Follprecht, was ist Ihr persönliches Traumauto?

Es mag überraschend klingen, aber in der Stadt gehe ich am liebsten zu Fuß. Trotzdem fahre ich grundsätzlich gerne Auto. Mein Traumauto wäre ein Modell wie aus einem klassischen James-Bond-Film: ein Aston Martin oder ein Rolls-Royce. Aber ich bin sehr glücklich mit meinem 6er BMW. Das ist wie ein Kindheitstraum.

Wann kaufen Sie sich Ihr erstes Elektrofahrzeug?

Ich benutze das Auto bevorzugt auf längeren Strecken. Daher wird ein Elektrofahrzeug für mich eine Option sein, wenn die Infrastruktur dies ohne größere Einschränkungen zulässt.

Bleibt aufgeschlossen, lernt aus Best Practices und sucht euch starke Partner .

Nutzen Sie Funktionen des teilautomatisierten Fahrens?

Ich nutze einige der wirklich nützlichen Assistenzsysteme, die mein Fahrzeug bietet, wie den Abstandstempomaten, den Spurhalteassistenten oder die Blind Spot Detection. Aber ehrlich gesagt verlasse ich mich am liebsten auf mich selbst und achte darauf, vorausschauend zu fahren.

Würden Sie Ihre Daten für Services zur Verfügung stellen?

Ich bin sehr vorsichtig, was meine Daten angeht. Ich betrachte immer den Mehrwert, den ich für dafür bekomme. Aber ja, wenn ein Dienst einen solchen Mehrwert bietet, der Anbieter verlässlich ist und die Daten anonym verwendet werden: Warum nicht?

Was halten Sie von der viel gepriesenen Start-up-Mentalität?

Grundsätzlich finde ich es toll, wenn mutige Menschen kreative Ideen haben und für sie kämpfen. Ich würde das aber nicht nur auf Start-ups beschränken. Ich bin mir sicher, dass solche tollen Leute auch in großen und etablierten Unternehmen anzutreffen sind, die offen für neue Ideen und Lösungen sind. Bei Aimtec haben wir uns diese Arbeitsweise und Herangehensweise bewahrt, obwohl wir sicher kein Start-up mehr sind.

Holen Sie sich aus dem Silicon Valley oder anderen Technologie-Hochburgen Inspiration?

Selbstverständlich! Es ist in unserem Metier auch absolut notwendig, über die neuesten Trends auf dem Laufenden zu sein. Wir haben eine interne Forschungs- & Entwicklungsabteilung, die wir „AimtecLAB“ nennen. Dort suchen wir nach den perfekten Use Cases zu den vielversprechendsten Technologien.

Welchen Studiengang würden Sie heute wählen?

Fahrzeug- und Motorentechnik. Der Beruf eines Automobilingenieurs würde mich interessieren. Hier ist gerade auf revolutionäre Weise sehr viel in Bewegung. Und wenn man in die Entwicklung innovativer Technologien involviert ist, ist man am Puls der Zeit.

Welchen Rat geben Sie einem automobilen Berufseinsteiger?

Bleibt aufgeschlossen, lernt aus Best Practices und sucht euch starke Partner – bei allem, was Ihr macht.

Zur Person

Jaroslav Follprecht gründete Aimtec vor über zwanzig Jahren zusammen mit Roman Zak. Er bekleidet die Positionen des Executive Director und des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Follprecht ist die treibende Kraft des gesamten Unternehmens und unterstützt in allen Bereichen, vom Back-Office und einzelnen Abteilungen über das Management und die Motivation der Mitarbeiter bis hin zu Vertrieb und Marketing.

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