Wirtschaft Industrie-Abfälle digital vermarkten

Autor: Jens Scheiner

Ein Softwareunternehmen startet eine Online-Plattform, um Abfälle zu vermarkten. Über Auktionen sollen Unternehmen höhere Preise für ihren Müll erhalten.

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Über eine Online-Plattform des Software- und Beratungsunternehmens Lubey lassen sich alle Arten von Unternehmens-Abfällen online vermarkten.
Über eine Online-Plattform des Software- und Beratungsunternehmens Lubey lassen sich alle Arten von Unternehmens-Abfällen online vermarkten.
(Bild: Lubey)

Das Software- und Beratungsunternehmens Lubey hat eine Online-Plattform ins Leben gerufen, bei der alle Arten von Unternehmens-Abfällen als Auktion online vermarktet werden können. Dies umfasst alle anfallenden Abfallklassen in der Automobil- und Zuliefererbranche, wie beispielsweise Kunststoff- und Verbundwerkstoffe, Metallschrott oder Batterien. Darüber hinaus können dem Unternehmen zufolge Entsorger oder öffentliche Entsorgungsträger ihre Abfälle vermarkten.

Es gibt zwei Arten Müll über die Plattform zu vermarkten: Langfristig und über mehrere Standorte hinweg oder kurzfristig für kleinere Mengen. Dafür müssen die Kunden keine Software kaufen oder installieren. Die Funktionen arbeiten in einer Cloud.

„Abfälle werden häufig unter Wert entsorgt“, sagt Michael Lämmerhirt, Vorstandsvorsitzender der Lubey AG. „Damit sich das ändert und die Recyclingquote steigt, muss das Handling im Abfallmanagement so einfach wie möglich sein.“

Über Lubey

Die Lubey AG wurde 2018 von Michael Lämmerhirt und Ulrich Peinhardt gegründet. Lubey digitalisiert das Abfallmanagement von privaten und öffentlich-rechtlichen Unternehmen. Eine Software vernetzt alle Akteure, die an der Abfallentsorgung beteiligt sind. Daneben berät Lubey Unternehmen bei der Optimierung ihres Abfallkonzepts.

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE