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Infiniti entdeckt den Elektroantrieb

| Autor/ Redakteur: Andreas Grimm / Jens Scheiner

Speziell leistungsstarke Modelle kommen am Elektroantrieb nicht mehr vorbei. Nun schließt auch Infiniti perspektivisch diese Leerstelle im Antriebsangebot. Noch ist der QX Inspiration aber eine Studie.

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Mit dem QX Inspiration gibt Infiniti Ausblick auf künftige E-Antriebs-Modelle.
Mit dem QX Inspiration gibt Infiniti Ausblick auf künftige E-Antriebs-Modelle.
(Bild: Infiniti)

Infiniti setzt sich auf der North American International Autoshow (NAIAS) in Detroit (14. bis 27. Januar) mit einer Elektro-Studie in Szene. Der QX Inspiration solle „als Blaupause dienen für das erste Elektrofahrzeug der Nissan-Premiumtochter“, sagte der seit Jahresstart amtierende Infiniti-Vorstandschef Christian Meunier. Die Renault-Nissan-Allianz setzt schon länger auf den Elektroantrieb, beide Fabrikate haben entsprechende Produkte auf dem Markt. Nur der Premium-Ableger Infiniti war bislang außen vor.

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Neben der daher überfälligen Elektrifizierung, die speziell im Premiumsegment von der Konkurrenz vorangetrieben wird, zeigt die Studie zugleich eine neue Designlinie. Zudem steht das Mittelklasse-SUV den Angaben zufolge auf einer neuen Plattform, die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt worden ist, um elektrifizierte Hochleistungsfahrzeuge zu bauen.

Mit ihr wolle der Hersteller eine starke Motorisierung mit niedrigen Emissionen und großer Reichweite in Einklang bringen, so Meunier. Konkrete Leistungsdaten oder den Marktstart des Elektroautos nannte er noch nicht.

Sicher ist hingegen, dass die neue Fahrzeugplattform den Entwicklern den Freiraum lässt, einen geräumigen Innenraum zu schaffen. Angesichts des Premium-Anspruchs der Marke darf zudem der loungeartige und einladende Charakter des Innenraums nicht fehlen, der unterstrichen wird durch die Fertigung der Inneneinrichtung in Handarbeit. Oder um Infiniti-Chefdesigner Karim Habib zu zitieren: „Der QX Inspiration ist das Sichtbarwerden unserer elektrischen Ambitionen.“

Auch Cadillac zieht nach

Ganz allein zurückgeblieben ist Infiniti allerdings nicht. Der US-Konkurrent Cadillac ist elektrisch ebenfalls noch blank, soll aber innerhalb des Konzerns zur Elektromobilitäts-Marke aufgebaut werden. Das erste Modell wird für das Jahr 2021 erwartet und soll auf einer neuen E-Auto-Plattform des Mutterkonzerns General Motors stehen.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«