Automobilzulieferer

Küpper Metallverarbeitung muss Betrieb schließen

| Autor: Jens Scheiner

Der insolvente Automobilzulieferer Küpper Metallverarbeitung Heiligenhaus muss seinen Betrieb einstellen.
Der insolvente Automobilzulieferer Küpper Metallverarbeitung Heiligenhaus muss seinen Betrieb einstellen. (Bild: Küpper)

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Nachdem auch der letzte potenzielle Investor sein Interesse zurückgezogen hatte, steht die Küpper Metallverarbeitung Heiligenhaus vor dem Aus. Rund 200 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

Der insolvente Automobilzulieferer Küpper Metallverarbeitung Heiligenhaus muss seinen Betrieb einstellen. Nachdem auch der letzte potenzielle Investor sein Interesse zurückgezogen hatte, ist ein weiterer Erhalt des Unternehmens und die langfristige Fortführung des Geschäftsbetriebs nicht mehr möglich. Da kein Interessent bereit war, sich bei Küpper Heilgenhaus zu engagieren, ist der Insolvenzverwalter gezwungen, den Geschäftsbetrieb kurzfristig einzustellen und die Betriebsstilllegung zum 30.06.2019 einzuleiten.

„Letztlich sind alle Interessenten abgesprungen, weil ihnen das Risiko zu hoher laufender Verluste bei zu geringen Umsätzen zu hoch erschien“, bedauert Rechtsanwalt Jens Schmidt von der Kanzlei Runkel Schneider Weber. Das Risiko laufender Verluste bliebe auch dann weiter bestehen, wenn ein Investor durch eine übertragende Sanierung keine Altschulden übernehmen würde. Die hohen laufenden monatlichen Verluste von rund einer dreiviertel Million Euro könnten allenfalls durch eine deutliche Auftragserweiterung kompensiert werden. Solche erforderlichen Auftragssteigerungen seien jedoch in einem extrem kompetitiven und schwierigen Marktumfeld und bei der derzeitigen Diskussion über die Dieselabgasemissionen nicht realistisch, fasst Sanierungsexperte Schmidt zusammen.

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