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Mercedes B-Klasse: erfrischende Neuauflage

| Autor/ Redakteur: Hanne Schweitzer/SP-X / Jens Scheiner

Viele frühere Van-Käufer setzen heute auf das SUV. Bei der Neuauflage der B-Klasse bleibt Mercedes trotzdem dem Stil treu – macht den Kompaktvan aber schicker, variabler und vor allem innen deutlich jünger.

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Die neue B-Klasse startet zu noch unbekannten Preisen im Februar 2019 in den Markt.
Die neue B-Klasse startet zu noch unbekannten Preisen im Februar 2019 in den Markt.
(Bild: Daimler)

Mit dynamischeren Proportionen und modernem Innenraum kommt im Februar die neue Generation der Mercedes B-Klasse auf den Markt. Premiere feiert der Kompaktvan auf dem Automobilsalon in Paris (2. bis 14. Oktober). Dank flacherer Frontpartie im Stil der A-Klasse, leicht abgesenkter Dachlinie, größeren Rädern (16 bis 19 Zoll) und der Kombination aus großem Dachspoiler und glänzend schwarzen, seitlich an der Heckscheibe angebrachten Spoilern wirkt der Kompaktvan nun deutlich schicker als der etwas biedere Vorgänger.

Trotz des niedrigeren Daches ist das Raumgefühl laut Mercedes großzügiger, unter anderem aufgrund von verbesserter Sitzgeometrie, abgesenkter Gürtellinie und damit einhergehend besserer Rundumsicht.

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Variabler und vernetzt

Die B-Klasse gewinnt in der Neuauflage an Variabilität: Die Lehne der Rücksitze ist serienmäßig 40:20:40 teilbar, je nach Ausführung kann man die Fondsitze um 14 Zentimeter verschieben und die Lehnen in eine steilere Position klappen, um das Kofferraumvolumen hinter den Fondsitzen zwischen 455 und 705 Litern zu variieren. Noch mehr Ladelänge ermöglicht die optional umlegbare Lehne des Beifahrersitzes, die es voraussichtlich ab Mitte 2019 gibt.

Am Fahrerarbeitsplatz dominieren freistehende Bildschirme in je nach Ausstattung drei Ausführungen: mit zwei 7-Zoll-Displays, mit einem 7- und einem 10,25-Zoll-Display – und in der das halbe Armaturenbrett einnehmenden Widescreen-Version mit zwei 10,25-Zoll-Displays. Nach der A-Klasse erhält nun auch die B-Klasse das Multimediasystem MBUX, das unter anderem die mit dem Schlüsselsatz „Hey Mercedes“ aktivierbare, intelligente Sprachsteuerung, Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality oder diverse Online-Funktionen über „Mercedes me“ beinhaltet.

Bedient wird über Touchscreen mittels optionalem Touchpad auf der Mittelkonsole und berührungsempfindlichen Flächen im Lenkrad. Die Mittelkonsole mit touchbasiertem Bedien- und Eingabesystem ist wie in der E-Klasse in der sogenannten „Black-Panel-Optik“ ausgeführt.

Teilautonomes Fahren möglich

Erstmals kann die B-Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Mit Kamera- und Radarsystemen erfasst sie das Verkehrsumfeld bis zu 500 Meter voraus und nutzt Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen: So passt der Abstandstempomat beispielsweise vor Kurven oder Kreisverkehren die Geschwindigkeit an. Auf Wunsch sind Extras wie adaptive Multibeam-Scheinwerfer, ein Head-up-Display, ein Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern oder eine per Fußbewegung schließende Heckklappe erhältlich.

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Zum Bestellstart im Dezember stehen zwei Benzin- und drei Dieseltriebwerke zur Wahl. Die unter anderem mit Zylinderabschaltung und Partikelfilter ausgestatteten 1,3-Liter-Vierzylinder-Ottomotoren leisten 100 kW/136 PS und 120 kW/163 PS. Sein Debüt in der B-Klasse gibt der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS, der bereits die Vorschriften der 2020 gültigen neuen Euro-Norm 6d erfüllt. Ergänzt wird das Angebot durch den aus der A-Klasse bekannten 1,5-Liter-Diesel (85 kW/116 PS). Die B-Klasse ist zunächst ausschließlich mit Doppelkupplungsgetrieben erhältlich, regulär mit sieben Stufen, in Verbindung mit dem größeren Diesel kommt das neue 8G-DCT zum Einsatz. Weitere Motoren folgen, ebenso Allradantrieb. Zu Preisen äußert sich Mercedes noch nicht.

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