Fahrbericht

Mercedes GLA 200 CDI: Der Start ins Gelände

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Hochwertiges Interieur

Im Innenraum darf man sich einfach wohlfühlen. Die von der A- und C-Klasse bekannte Designlinie wartete mit haptisch und optisch ansprechenden Materialien, einem griffigen Lederlenkrad und einem einfach zu bedienenden Infotainment-System auf. Einzig der starr verbaute Monitor passt nicht ganz in das sonst runde Bild. Mercedes-typisch ist die bei Automatik-Versionen verbaute Lenkrad-Schaltung, die mehr Stauraum in der Mittelablage bringt.

Auch die Sitze sind auf längeren Strecken bequem und bieten selbst bei sportlicheren Manövern den nötigen Seitenhalt. In der zweiten Reihe wird der Platz dagegen schon etwas übersichtlicher. Als äußerst praktisch stellte sich der komplett nach vorn umklappbare Beifahrersitz heraus. Dadurch können auch längere Utensilien unkompliziert im GLA verstaut werden.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Sparsamer Motor

Neben der Optik und dem Nutzwert entscheidet natürlich vor allem das Fahrgefühl. Auch hier schlägt sich der Schwabe sehr gut. Vor allem seine Agilität und Wendigkeit innerhalb der Stadt passt zur kompakten Ausrichtung. Der von uns getestete GLA 200 CDI zeigte im urbanen Umfeld und Überland ein gutes Verhältnis von Leistung und Verbrauch. Der 2,1-Liter-Vierzylinderdiesel mit 136 PS gönnte sich im Durchschnitt etwa sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer. Auch auf der Autobahn kam man sehr flüssig voran und konnte bis 200 km/h locker mithalten. Einzig das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe konnte nicht vollends überzeugen. Gerade beim Beschleunigen wirkten die Schaltzeiten etwas zu lang. Die Offroad-Qualitäten reizten wir hingegen nicht aus. Eine knackige Fahrt über diverse Feldwege meisterte er aber problemlos.

Mit dem GLA dürfte Mercedes der Anschluss an die Konkurrenz von Audi und BMW gelingen. Auch weil der Kompakte weniger auf SUV-Werte denn auf Alltagstauglichkeit setzt. Für Vernunftmenschen ist der 200 CDI eine gute Wahl und startet ab etwa 32.500 Euro. Wer noch ein wenig sportlicher unterwegs sein will, greift einfach zu einem der stärkeren Motoren. Wenn das Kleingeld reicht, ist sogar eine AMG-Variante mit 360 PS bestellbar.

(ID:43437163)