Suchen

Fahrbericht Mercedes GLA 200 CDI: Der Start ins Gelände

Redakteur: Christian Otto

Mit dem GLA rundete Daimler seine Kompaktfamilie ab und bietet nun für jedes Segment eine geländefähige Variante. Doch sein Einsatzgebiet wird das SUV wohl eher in der Stadt finden. Dafür ist es gut gerüstet.

Firmen zum Thema

Mit dem GLA macht sich Daimler auf die Jagd nach BMW X1- und Audi Q3-Kunden.
Mit dem GLA macht sich Daimler auf die Jagd nach BMW X1- und Audi Q3-Kunden.
(Foto: Thomas Günnel)

Der SUV-Markt bietet ein breites Spektrum von Fahrzeugen. Gerade bei den kompakten Fahrzeugen in diesem Segment schien Mercedes der direkten Konkurrenz von X1 und Q3 kein adäquates Modell entgegensetzen zu können. Doch das änderte sich 2014 mit dem auf der A-Klasse basierenden GLA. Und die Nähe zum Einstiegsmodell der Schwaben ist sehr groß. Es fällt zwar sofort auf, dass der GLA höher als eine A-Klasse über der Straße sitzt, dieser Höhenunterschied aber nur überschaubare sechs Zentimeter beträgt. Die Bezeichnung Crossover passt also eher.

Auch bei den Maßen des Innenraums darf man beim Umstieg von A- auf GLA-Klasse keine Veränderung erwarten. Allerdings kann man sich über ein wenig mehr Platz im Gepäckabteil freuen, denn der GLA ist ganze zwölf Zentimeter größer als der kleine Kompakt-Bruder. Damit wächst der Kofferraum um zusätzliche 80 Liter auf 421 Liter.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Mehr Stadt- denn Geländewagen

Das Außendesign kann mit dem Wort „trendig“ zusammengefasst werden. Ihm fehlt einfach die Bulligkeit klassischer SUVs. Trotzdem trägt er zumindest einige Geländegene mit sich, die ihn optisch in das Segment passen lassen. Dazu zählen größere Radhäuser, ein Unterfahrschutz, und die im Vergleich zur A-Klasse deutlich breiteren Schultern. Überzeugt haben die stattlichen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, die dem Fahrzeug aber eher eine sportliche denn eine geländetaugliche Note verleihen.

Der Zustieg geht für Großgewachsene natürlich nicht so einfach wie bei den größeren G-Brüdern und auch die Sitzposition ist nicht bedeutend höher als bei der A-Klasse. Mit ihm teilt der GLA auch die eher eingeschränkte Rundumsicht. Das knackige Design hat hier seinen Preis. Eine sehr gute aber aufpreispflichtige Rückfahrkamera hilft zumindest beim Einparken und Zurücksetzen. Durch die kleineren Abmessungen entfallen die SUV-typischen Sorgen bei der Platzsuche im Parkhaus.

(ID:43437163)