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Automobilzulieferer

Miba beteiligt sich an Hersteller von Batterie-Systemen

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Erst kürzlich hat der Automobilzulieferer Miba erklärt, 100 Millionen Euro in sein E-Mobilitätsgeschäft zu investieren. Nun beteiligt sich das Unternehmen an dem österreichischen Batteriehersteller Voltlabor.

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Miba-Forum am Stammsitz in Laakirchen, Österreich.
Miba-Forum am Stammsitz in Laakirchen, Österreich.
(Bild: Miba)

Der Automobilzulieferer Miba beteiligt sich mit 25,1 Prozent an dem österreichischen Unternehmen Voltlabor. Die Firma mit Sitz in Bad Leonfelden entwickelt und produziert Batterien für elektrifizierte Antriebe. Während sich Miba auf die Entwicklung und Produktion von Komponenten spezialisiert hat, habe Voltlabor das nötige Know-how als Gesamt-Systemhersteller von Batterien.

Erst im April hatte Miba verkündet, in den kommenden Jahren insgesamt 100 Millionen Euro in seinen Geschäftsbereich Elektromobilität zu investieren. Miba will dem gemeinsamen Unternehmen seine Technologien für das Thermo-Management von Batterien zur Verfügung stellen. So hat Miba etwa mit dem Flexcooler ein flexibles Batteriekühl-System entwickelt, das sich der Form der Batteriezellen anpasst und so im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen einen Vorteil bieten kann.

Voltlabor: Batterieentwicklung seit 2008

Der Unternehmensstandort von Voltlabor bleibt auch in Zukunft Bad Leonfelden in Oberösterreich. Je nach Entwicklung des Geschäfts könnten weitere Standorte in wichtigen Märkten dazukommen. Stefan Gaigg, der im Miba E-Mobility-Team den Geschäftsbereich Battery Components leitet, soll Geschäftsführer werden. Die Voltlabor Gmbh wurde offiziell erst im Jahr 2019 gegründet. Das Team entwickelt jedoch nach eigenen Angaben seit 2008 Produkte und hat eine erste Batterieproduktionslinie im Jahr 2017 in Betrieb genommen.

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